Momentan ist es hier ein wenig still. Das bedeutet aber nicht, dass sich hinter den Kulissen nichts bewegt. Nach über einem Jahr habe ich gedacht, dass der Blog mal wieder einen neuen Anstrich bekommen könnte und arbeite dementsprechend fleißig an einem neuen Design und anderen kleinen Änderungen. Ansonsten bin ich immer noch ein wenig im Ordnungs- und Aussortierfieber. In diesem Zusammenhang habe ich mich auch um meinem Kleiderschrank gekümmert und endlich ausgemistet. Viel zu viele Dinge, die ich viel zu selten bis gar nicht trage.

Tshirts
Tshirtgarn herstellen
Aus meinen alten Tshirts habe ich dann kurzerhand Tshirtgarn hergestellt und kann dieses nun weiterverarbeiten. Im Internet findet man für die Herstellung des Garns einige Anleitungen. Besonders gut gefallen hat mir die Anleitung bei centibastelt. Sie hat die Herstellung des Garns auf unkomplizierte Art erklärt und das Nachmachen geht wirklich flott. Damit ich genug Material habe, wurde ich auch von meiner Schwester mit alten Shirts versorgt. Vielen Dank dafür! Aus dem Garn wird dann als nächstes ein Körbchen gehäkelt, in dem ich meine angefangenen Strickprojekte lagern kann. Die liegen immer noch in einer Plastiktüte – das muss dringend geändert werden =)

Tshirtgarn

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Nähkästchen
Schon lange habe ich mir ein schickes Nähkästchen gewünscht und jetzt endlich habe ich mir den Wunsch erfüllt.  Alle hübschen Nähkästchen, die ich bisher in Geschäften gefunden hatte, waren mir immer zu teuer (oder ich zu geizig). Außerdem ist “Fertig-Kaufen” ja sowieso langweilig. Also habe ich mir bei Buttinette ein einfaches, umbemaltes Holzkästchen bestellt und habe es selbst verschönert. Das tolle ist, dass ich alle Materialien für diese Verschönerung bereits zuhause hatte.
Benutzt habe ich: verschiedene Farben und Stoffreste.
NähkästchenNähkästchen
Ich habe das Nähkästchen von außen zuerst in einem dunkelbraun grundiert (Farbreste von unserer Gartenbank und anderen Holzboxen) und die oberen beiden Klappen mit Pilzen bemalt (Acrylfarbe). Innen habe ich die  Böden mit Stoffresten ausgeklebt. Die Stoffreste sind von einem Zuschnitt für ein Kleid übriggeblieben. Anstatt im Müll oder in meiner Stoffrestebox zu landen, hübschen sie nun mein Nähkästchen von innen auf. Sie waren oftmals allerdings nicht groß genug, um den gesamten Boden zu bedecken, sodass ich ein bisschen puzzeln musste, damit es passt. Mir gefällt das Ergebnis super. Jetzt kann ich es endlich fleißig befüllen. Und beim nächsten Mal wird auch noch das Rohkästchen selbstgewerkelt =)
Nähkästchen

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Eines meiner selbstgemachten Weihnachtsgeschenke aus dem letzten Jahr waren selbstgegossene Kerzen in Teetassen. Das ist ein tolles Upcyclingprojekt im zweifachen Sinn. Zum einen kann man alte Kerzenreste weiterverwenden, daher habe ich über das letzte Jahr fleißig alle Kerzenreste gesammelt, die bei uns im Haushalt so angefallen sind. Zum anderen kann ich so ein paar hübsche Teetassen in Szene setzen. Vor ein paar Jahren bekam ich von meiner Oma eine große Kiste voll altem Geschirr. Da unsere Küche aber  nicht die größte ist, haben wir uns einen Teil des Geschirrs für den täglichen Gebrauch herausgesucht, der andere Teil landete jedoch erstmal auf dem Dachboden. Nun sind aber ein paar Tassen davon in die Wohnung zurückgekehrt.

Teetassenkerzen

Ein tolles Projekt ist es auch, weil man alle Materialien dafür im Haushalt finden kann. Die Idee, Kerzen in Teetassen zu gießen, schwirrt schon seit einiger Zeit im Internet und in Büchern herum. Ich habe mich bei meiner Herstellung beispielsweise von dem Beitrag in dem Buch Everthing Alice inspirieren lassen. Für die Teetassen-Kerzen werden benötigt

  • hübsche Teetassen
  • Kerzenreste
  • Wolle (100% Baumwolle) als Docht
  • eine leere Konservendose als Gefäß, um das Wachs zu schmelzen

Zunächst müssen aus den alten Kerzenreste die alten Dochte entfernt werden. Dann wird die Konservendose in ein Wasserbad gestellt und in der Dose die Wachsreste erhitzt, sodass sie flüssig werden. Nebenbei können in die Teetassen die Dochte mittig eingehängt werden, ich habe sie dafür an Löffeln befestigt und diese auf die Tassen gelegt. Wenn das Wachs flüssig ist, wird es einfach in die Teetassen gegossen und man lässt das ganze trocknen. Zum Schluss habe ich die Dochte von den Löffeln befreit, ein wenig gekürzt und fertig sind die neuen Kerzen.
Teetassenkerzen

Teetassenkerzen

Als Tipp habe ich im Internet gelesen, dass man die Woll-Dochte vorher gut in flüssigem Wachsw tränken soll, weil sie so besser brennen. Das habe ich dieses mal noch nicht gemacht, meine Dochte brennen auch ohne dieses Vorgehen gut. Beim nächsten Mal werde ich es aber mal ausprobieren und vergleichen.

Der Geburtstag meiner Mum ist jetzt auch schon ein wenig her, aber für sie hab ich mich endlich mal am Häkeln probiert und die tollen Blumen gehäkelt, die ihr auf dem Foto seht. Da sind natürlich noch ein paar kleine Fehler dabei, aber es war ja auch mein erster Versuch (naja, eigentlich schon der zweite, aber der letzte musste damals verworfen werden, weil meine Wolle nicht so wollte, wie sie sollte, was mich letztendlich ein bisschen demotiviert hatte). Als Anleitungen diente die von tagtraeumerin.de und von mitnadelundfaden.blogspot.de und ich habe dafür Wollreste von der Wolle dieser Mütze verwendet, die ich noch seit Weihnachten hier liegen hatte. Generell habe ich viel zu viele angefangene (Mini-)Knäule und weiß momentan noch nicht so recht, was ich damit anfangen soll… Da kam mir das Häkelblumen “Projekt” schon mal sehr gelegen =)


Neben den Häkelblumen hab ich natürlich noch eine hübsche Karte gestaltet. Die Idee mit den Ballons hab ich bei den Mädels von linutilecologne entdeckt. Die Buchstaben auf der anderen Seite hab ich, wie die Ballons ebenfalls (ich brauhe unbedingt einen Stanzer!), aus einer Zeitschrift ausgeschnitten. Zum Schluss möchte ich noch auf meine Verpackung hinweisen. Ich sammle ja schon seit längerem hübsche Papiertüten und nicht allzu zerknitterte Briefumschläge, die ich dann als Geschenkpapier wiederverwenden kann. Mit ein paar meiner neuen Stepmel aufgehübscht und den Häkelblumen als Deko hat man eine hübsche Verpackung gezaubert. Natürlich gibt es auch tolles Geschenkpapier, aber ich finde es immer wieder schrecklich, wie viel Müll ich damit produziert habe. Und warum für etwas Geld ausgeben, dass ich auch kostenlos bekomme?

Es hat sich wieder etwas im Garten getan. Besser gesagt für die Gartenvorbereitung. Tomaten, Salat, Kürbis und Erbsen werden nun seit ca. einer Woche in unserem kleinen Zimmergewächshaus vorgezogen und ein paar kleine Pflänzchenansätze lassen sich auch schon sehen. Unsere Anzuchtöpfe sind ehemalige Blumentöpfe und halbbierte Toilettenpapierrollen. Damit wird also auch gleich noch ein Beitrag zum Thema Upcycling geleistet.
Ansonsten sind mittlerweile auch alle Saatgut-Bestellungen angekommen. Es wird dieses Jahr neben den drei erwähnten Gemüsesorten noch geben: Buschbohnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Gurke, Paprika, Stevia, Möhre, Radiesschen, diverse Kräuter und vielleicht Chili, falls sich die Pflanzen vom letzten Jahr doch noch erholen.

Da unser Garten nicht der größte ist, müssen wir uns ein wenig was einfallen lassen. Für die Kartoffeln haben wir mittlerweile Jutesäcke gekauft, in welche sie dann gepflanzt werden sollen. Das wird dieses Jahr das erste mal ausprobiert. Mal schauen, ob alles so funktioniert wie gedacht und wie hoch letztendlich die Ernte sein wird. Eine Anleitung für die Pflanzung der Kartoffeln in Säcken gibt es um Beispiel hier (Artikel auf Zeit.de). Ich bin gespannt!