Brot backen gehört mittlerweile schon seit 2 Jahren fest zu meinem Wochenablauf, wenn ich weiß, dass ich am Wochenende zuhause bin. Und obwohl sich ein “Standardbrot” herauskristalisiert hat, probiere ich natürlich weiterhin immer gern neue Rezepte aus.

Schwarzbierroggenbrot

Vor kurzem gab es daher ein Schwarzbierroggenbrot. Ich hab mich beim Backen an das verlinkte Rezept gehalten, habe aber nur die Hälfte der dort angegebenen Menge genommen, daher sieht das Brot auf dem zweiten Bild im Gegensatz zur Bierflasche auch so schmächtig aus ;). Das soll also keine (Schleich-)Werbung für das Bier sein (obwohl es sehr gut zum Brot gepasst hat), ich finde eher den Größenvergleich sehr interessant. Die Menge reicht für uns zwei locker übers Wochenede und auch ein paar Tage darüber hinaus.

Schwarzbierroggenbrot

Das Ergebnis hat sowohl meinem Freund als auch mir sehr gut gefallen. Das wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Brot gebacken habe.

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Ich backe immer noch jedes Wochenende, an dem ich zuhause bin, ein Brot. Damit es nicht langweilig wird, habe ich mich mal an einem Sauerteig versucht. Angesetzt habe ich den Teig nach diesem Rezept (mal wieder von chefokoch.de).

Mein Sauerteig ist aus Dinkelmehl gemacht (Typ 1050). Viele Infos zum Thema Sauerteig gibt es auf der-sauerteig.com. Von dort habe ich auch die zwei Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe.

Das erste Rezept ist ein Dinkelbrotgrundrezept. Ich habe mich hierbei ziemlich ans Rezept gehalten, nur Dinkelschrot habe ich weggelassen und zusätzlich ein wenig Sonnenblumenkerne dazu gegeben. Das Brot war sehr fluffig und hat viel besser geschmeckt als alle meine vorigen Versuche mit Hefe. Sogar mein Freund war begeistert. Eine Woche später habe ich mich an dem Rezept einfaches Roggenmischbrot versucht. Auch hier habe ich ein paar Sonnenblumenkerne dazugegeben und statt eines Roggensauerteigs meinen Dinkelsauerteig benutzt (nachdem ich gelesen hatte, dass man die austauschen kann). Auch hier war das Ergebnis sehr lecker, wenn auch leider der Teig bei weitem nicht so schön fluffig war, wie in der Woche davor.
In Bezug auf mein (vorläufiges) Fazit kann ich nur auf meinen Titel von diesem Post verweisen: Ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Da muss ich unbedingt weiter rumprobieren!
Was ich auch noch gemerkt habe: Wenn ich erzähle, dass ich einen Sauerteig angesetzt habe und damit mein Brot backe, dann ernte ich in meinem Umfeld gern mal einen “anerkennden Blick”. Für mich klang das bis vor kurzem auch noch nach etwas “Großem”. Nach meinen zwei bescheidenen Wochen mit meinem Sauerteig kann ich aber nur sagen: Das ist (bisher) gar nicht so schwer und aufwendig, also auch mal ausprobieren =)

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