… habe ich mir gedacht und meiner Schwester in einem Anfall von Leichtsinnigkeit angeboten, das Kleid für ihre Schulabschlussparty zu nähen. Wenn ich viel zu tun habe, brumme ich mir gern noch mehr Arbeit auf. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich so selten etwas für mich selbstnähe. Mittlerweile ist das Schnittmuster ausgesucht sowie auch schon das Probekleid genäht. Fazit: Ihr gefällts und es passt mit kleinen Änderungen sehr gut, sodass ich mich jetzt an das richtige Kleid wagen darf. Und trotz der Mehr-Arbeit macht es mir natürlich auch Spaß zu nähen und ich freue mich darüber, dass ihr das Kleid gefällt.

Abschlusskleid probegenäht Abschlusskleid probegenäht

Das Probekleid sieht an meiner Schwester natürlich viel besser aus als an meiner Schneiderpuppe. Da wir nicht ganz die gleichen Maßen haben, ist das Oberteil an der Puppe nicht wirklich auf Figur geschnitten und ein wenig zu weit. Hübscher ist es natürlich, wenn es noch mal gebügelt wird, aber da es nur ein Probekleid ist, hab ich mir das für die Fotos gespart (und ich hätte neben meinen Hausarbeiten auch keine Zeit dazu gehabt, das ordentlich zu machen). Beim Beleg vorne in der Mitte des Oberteils hab ich ein klein wenig gepfuscht, weil das Kleid in einer Nacht- und Nebelaktion fertig genäht werden musste und auch da die Zeit ein wenig gedrückt hat (erkennt man das Muster? Wie viele andere Menschen auch brauche ich einfach den Zeitdruck, um Dinge zu erledigen…). Das sieht dann später beim richtigen Kleid natürlich besser aus. Auch den Saum hab ich mir gespart, weil die gewünschte Länge beim Nähen noch nicht  feststand und wir dann bei der Anprobe ein wenig herumprobiert haben. Der Ikea-Bomull-Stoff für unschlagbare 1 Euro pro Meter mit Familycard hat bei diesem Projekt sehr gute Dienste geleistet. Das Schnittmuster ist übrigens dieses hier aus der Burda 06/2011. Das einzige der unzähligen Schnittmuster in meiner Sammlung, das meiner Schwester gefallen hat.

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… denn auch ich komme momentan nur mühsam voran. Nicht mit der Ernährung, dafür aber mit dem Selbermachen. Leider habe ich viel zu viele Hausarbeiten für die Uni in einer viel zu kurzen Zeit zu schreiben. Da kommt das Werkeln manchmal ein wenig zu kurz. Ich versuche aber, mir so viel Zeit freizuschaufeln, wie es geht. Trotzdem reicht diese im Moment immer nur für kleine Arbeitsschrittchen. So hab ich hier beispielsweise ein Kleid liegen, an das ich mich schon gefühlte 100 mal rangesetzt habe und immer noch nicht damit fertig bin. Es soll mal Kleid 3 aus der Ottobre 2/2012 werden und ist eigentlich auch ganz leicht und schnell zu nähen. Ich schaue aber ganz positiv in die nächste Woche und denke, dass ich dann endlich damit fertig werden sollte.

Kleid wip Kleid wip
Die fehlende Zeit hindert mich allerdings nicht am Stoffe kaufen. Habe letztens einen tollen Blumen-Baumwoll-Stoff bei Karstadt im Super-Super-Sonder-Sonder-Sonderangebot gefunden. Da musste ich natürlich zuschlagen. Und wenn ich wieder ein bisschen Zeit freuschaufeln kann, dann werde ich auch überlegen können, was daraus entstehen soll.
Stoff mit Blumen

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An meinem zweiten MeMadeMittwoch trage ich das Kleid, welches ich hier schon fertig gestellt hatte. Heute etwas schicker in schwarz-weiß, aber durch das Blumenmuster am Kleid kann ich noch mal für einen Tag den Sommer zurück holen (hier scheint auch gerade die Sonne) und mit schwarzem Strickjäckchen, Strumpfhose und Stiefeln ist das Ganze definitv auch ein herbsttaugliches Outfit.

Alle weiteren MeMadeMittwoch-Teilnehmerinnen von heute seht ihr übrigens hier auf dem MeMadeMittwoch-Blog.

Zur Übersicht nun auch noch einmal die Projektinfos auf einen Blick, welche ich auch hier schon gezeigt habe:

Schnitt: Burda 02/2007, S. 28, Kleid 123 (=> Kleid auf osinka.ru)
Stoff: Jersey, vor Jahren bei Karstadt gekauft
Stoffverbrauch: da das Kleid eigentlich schon vor längerer Zeit genäht wurde, kann ich das nicht mehr so genau sagen
Änderungen: Habe den Gürtel weggelassen und den Ausschnitt etwas angepasst

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Juchu, mein allererster MeMadeMittwoch. Getragen wird heute der Rock aus der Ottobre 02/2012, welchen ich bereits im letzten To-DIY-Eintrag erwähnt hatte (und welcher nun endlich fertig ist). Der Rock ist aus Leinen genäht worden und obwohl ich damals unbedingt Leinen wollte, war meine Wahl wohl im Nachhinein nicht ganz so klug, da der Rock leider unglaublich schnell total zerknittert aussieht (siehe Fotos) (und ich einfach zu faul zum Bügeln bin…). Aber man lernt ja dazu! Ansonsten bin ich mit dem Rock zufrieden. Das Nähen ging relativ fix und er passt sehr gut. Leider hatte ich zum Teil große Probleme beim Versäubern, weil ich damit zu spät begonnen habe und nicht mehr an alle offenen Kanten problemlos herangekommen bin, aber wie gesagt: Man lernt dazu. Und von innen muss sich ja niemand außer mir den Rock ansehen ;)

Alle weiteren MeMadeMittwoch-Teilnehmerinnen seht ihr übrigens hier auf dem neuen MeMadeMittwoch-Blog. Ich freue mich, endlich auch mal dabei zu sein und bin sicher, dass dies nicht mein einziger MeMadeMittwoch bleibt!


Schnitt: Ottobre 02/2012, Rock 11.
Stoff: hellbrauner Leinenstoff, letztes Jahr auf dem Stoffmarkt ergattert
Knöpfe: Holzknöpfe von Panduro Hobby
Änderungen: Habe den Rock nur an meine Größe angepasst, was vorallem heißt -> Kürzer! ;)
Gelernt: Knopflöcher nähen

In der letzten Zeit hab ich wieder ein wenig genäht und die Gelegenheit auch direkt genutzt, um mein Kleid, welches schon lange halbfertig im Schrank hing, endlich tragefähig zu machen. EIGENTLICH war es nämlich schon länger fertig, es mussten allerdings noch ein paar Ausbesserungen vorgenommen werden, da der Ausschnitt für meinen Geschmack etwas zu tief saß. Habe ich damals beim Nähen nicht gleich gemacht und so wanderte das Kleid erstmal unfertig in den Kleiderschrank und ich hab mich jedes mal geärgert, wenn ich es gesehen habe, weil ich es noch nicht tragen konnte. Das gute Wetter der letzten Wochen hat aber danach geschrieen, das Kleid endlich ausgehfertig zu nähen und violà: Nun ist es endgültig fertig. Und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.


Schnitt: Burda 02/2007, S. 28, Kleid 123 (=> Kleid auf osinka.ru)
Stoff: Jersey, vor Jahren bei Karstadt gekauft
Stoffverbrauch: da das Kleid eigentlich schon vor längerer Zeit genäht wurde, kann ich das nicht mehr so genau sagen
Änderungen: Habe den Gürtel weggelassen und den Ausschnitt etwas angepasst
Gelernt: mit Jersey nähen

Ich mag den Stoff sehr gern, ein wenig ist davon auch über, mal schauen, was ich damit noch mache. Abgesehen von der Länge und dem Ausschnitt hat das Kleid damals bei der ersten Anprobe auch erstaunlich gut gepasst. Der Schnitt war auch nicht schwer zu nähen – definitiv also wiederholungswürdig (irgendwann, wenn ich die ganzen anderen Schnitte abgearbeitet habe, die auf meiner (imaginären) Liste stehen ;) ). Trage-Bilder gibts dann auch bald.

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