Ein kurzes Weinupdate: Die Maischegärung ist mittlerweile abgeschlossen. Nach ca. 2 Wochen haben wir die Maische abgepresst. Dafür wurde ein Handpressbeutel und ein wenig Zeit benötigt. Der Wein wurde durch den Handpressbeutel geschüttet, sodass sich die Fruchtreste, die im Handpressbeutel hängengeblieben sind, von der Flüssigkeit getrennt haben. Jetzt sieht der Wein schon ein bisschen mehr nach Wein aus als vorher, so ohne Fruchtstückchen. Trotzdem ist er immer noch ziemlich trüb. Als nächstes kommt es zur Nachgärung, die Hefe blubbert also noch fleißig weiter. Danach wird der Wein noch mal gefiltert und dementsprechend klarer. Dadurch, dass die Gärung noch nicht ganz abgeschlossen ist, schmeckt der Wein momentan noch relativ süß. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Schritte =)

Weinepisoden…
Den ersten Teil von der Weingeschichte könnt ihr hier nachlesen.

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Schon lange wollte ich unbedingt Wein selbst herstellen. Besonders gut traf es sich da, dass mein Freund bereits 2 Weinballons besitzt und sich vor Jahren damit auch schon ein bisschen ausprobiert hat.

Passend zum Herbst haben wir uns für Zwetschgenwein entschieden. Im Internet findet man viele Tipps, Anleitungen und Rezepte zum Thema Wein herstellen. Einlesen kann man sich beispielsweise unter wein-selbermachen.de, obstweine.de oder hobbywinzer.de. Besonders gut hat mir die Seite fruchtweinkeller.de gefallen. Hier gibt es eine Menge ausführliche Infos und viele Rezepte. Auch bei unserem Zwetschgenwein haben wir uns an das Rezept “Pflaumen- oder Zwetschgenwein“, welches dort veröffentlich wurde, orientiert.

Es wurden also Zwetschgen gekauft und fleißig ensteint und geteilt (keine schöne Arbeit ;) ). Zusammen mit der Hefe, dem Hefenährsalz, dem Antigel, Zucker und Wasser kamen die Zwetschgenschiffchen dann in einen Weinballon zur Gärung. Nach der Vorbereitung der Maische war erstmal nicht mehr so viel zu tun, außer zu warten. Gelegentlich musste der Weinballon geschwenkt werden, damit die Maische fleißig gärte. Nach ein paar Tagen hatte sich bereits eine schaumige Masse gebildet (siehe Fotos unten). Zu diesem Zeitpunkt enthielt der Weinballon ungefähr 15l Füllmenge. Die Maischegärung sollte nun ca. 2 Wochen andauern.

Eine Fortsetzung der Weingeschichte folgt. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis und warte und warte und…

Weinepisoden…
Das hier ist der erste Teil der Weingeschichte.
Den zweiten Teil könnt ihr hier nachlesen.

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Wie bereits im Gartenpost “Garten im August” zu sehen war, haben wir dieses Jahr eine reiche Brombeerenernte (für unsere Verhältnisse, immerhin wohnen wir in der Stadt und haben nicht so viel Platz im Garten, wie wir gern hätten). Zusätzlich hatten wir von unserem Nachbarn noch eine große Schüssel Jostabeeren bekommen. Natürlich kann man die ganzen Beeren auch sofort naschen. Da ich vor dem Urlaub aber nicht eine Woche lang nur Beeren essen wollte, wanderte der Großteil davon in zwei “Projekte”, die ich jetzt gern vorstellen möchte.

1. Marmelade kochen
Eine Möglichkeit, die Beeren zu verwerten, ist, sie zu Marmelade einzukochen. Aus den Jostabeeren ist eine Jostabeeren-Whiskey-Marmelade entstanden, es fehlen mir allerdings noch hübsche Etiketten, wie auf dem unteren Foto zu erkennen ist.

Zutaten: Jostabeeren, Gelierzucker (2:1), Whiskey.

Zubereitung: Jostabeeren säubern, zusammen mit dem Gelierzucker im Verhältnis von 2 (Früchte) zu 1 (Gelierzucker) in einen Topf geben. Nach Geschmack Whiskey dazu geben und alles gut verrühren. 3 Minuten sprudelnd kochen. Marmelade in Gläser abfüllen, gut verschließen und für ca. 10 Minuten auf den Deckel stellen. Fertig!

2. Rumtopf ansetzen
Das Ansetzen eines Rumtopfes ist in unserem Haushalt mittlerweile bereits eine kleine Tradition geworden. Jedes Jahr wartet man sehnsüchtig darauf, den Rumtopf im Winter anzustechen und auch Familie und Freunde freuen sich immer über ein Gläschen abgefüllten Rumtopf zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk. Dieses Jahr enthält unser Rumtopf einen großen Teil eigene Brombeeren aus dem Garten und ist auch bereits gut gefüllt =)

So geht’s: Man kann im Mai/Juni mit dem Ansetzen des Rumtopfes beginnen und als erstes Erdbeeren dazugeben. Je nach Geschmack und nach Platz im Topf können in den weiteren Wochen/Monaten weitere Früchte wie z.B. verschiedene Beerensorten oder auch Mango, Birnen, Weintrauben, etc. dazu gegeben werden. Unser Rumtopf enthält traditionell nur Beerenfrüchte und auch nur wenige kleine, feste Erdbeeren, da diese sehr schnell matschig werden.  Außerdem sollte laut verschiedenen Rezepten eigentlich pro 500g Früchte ca. 250g Zucker (also Verhältnis 1:2)  dazu gegeben werden. In unserem Rumtopf befindet sich jedoch immer sehr viel weniger Zucker (Verhältnis 1:4 bis 1:8). Damit das Ganze schließlich auch zu einem  RUM-Topf wird, werden die Früchte jeweils mit Hochprozentigem (Rum muss es nicht zwingend sein) >54% aufgegossen. Für den besonderen Geschmack werden außerdem einmalig  zwei grüne Wallnüsse dazugegeben. Danach muss immer wieder ein Deckel auf den Topf gesetzt und alles dunkel und kühl gelagert werden.  Man sollte immer mal wieder nachschauen, ob noch alle Früchte mit Flüssigkeit bedeckt sind, ansonsten am besten noch etwas Hochprozentigen dazu gegeben, sodass die Früchte immer ca. fingerbreit bedeckt sind. Im Winter (bzw.  ca. 4 Wochen nach dem Zugeben der letzten Früchte) sind die Früchte gut durchgezogen und der Rumtopf kann angestochen werden. Man kann ihn pur löffeln oder aber auch sehr gut zu Vanilleeis servieren. Die Früchte haben es nach einer so langen Zeit jedoch ganz schön in sich! ;)