Wie immer gibt es auch im Moment viel zu tun, weswegen ich mit meinem Adventskranzpost doch tatsächlich einen Tag zu spät dran bin. Macht aber nicht, es bleibt ja trotzdem noch genug Zeit, um sich an dem Adventskranz zu erfreuen. Ein Kranz im eigentlichen Sinne ist es dieses Jahr sowieso nicht geworden. Nachdem ich die letzten Jahre immer einen “richtigen” Kranz gebastelt und bestückt habe, wollte ich dieses Jahr gern etwas anderes ausprobieren. In einer Zeitschrift habe ich die Idee gesehen, die Kerzen in Tontöpfen aufzustellen. An diese Idee habe ich dieses Jahr angeknüpft.

Verwendete Materialien:

  • 4 Tontöpfe
  • Farbe, Pinsel, Edding
  • Fimo, Ausstechform in Pilzform
  • Erde, Moos, Kerzenhalter
  • Filz, Watte
  • Zackenschere
  • Weihnachtliche Figuren o.ä. zur Deko

Vorgehen:
Zuerst habe ich die Tontöpfe bemalt. Ich habe sie mit weißer Farbe grundiert und mit roter Farbe rundherum mit einem dünnen Pinsel Streifen gemalt. Die Tontöpfe wurden nach dem Trocken der Farbe mit Erde und Moos befüllt. Darauf habe ich jeweils eine Kerze mit ihrem Kerzenhalter gesteckt.

Aus ausgerolltem Fimo habe ich 4 Pilze ausgetochen, nach dem Trocknen rot bemalt und mit schwarzem Edding mit einer Zahl versehen. Die Fimopilze habe ich vor die Kerzen gestellt. Als Unterlage habe ich ein braunes Filzviereck mit der Zackenschere ausgeschnitten. Darauf habe ich ein wenig Watte gelegt, die Tontöpfe gestellt und das Ganze mit weihnachtlichen Figuren und Anhängern dekoriert. Fertig ist der Adventsschmuck.

Kategorien: Bastelecke | Schlagwörter: ,,

Bei uns ist es schon eine kleine Tradition geworden, dass mein Freund jedes Jahr von mir einen Adventskalender mit Teebeuteln bekommt. Die Teebeuteladventskalender kann man mittlerweile überall kaufen (DM, Budni, Reformhaus, Alnatura…), nur die Verpackung lässt dann meistens zu wünschen übrig und wird natürlich von mir noch ein bisschen individualisiert.
Heute gibt es einen kleine Anleitung für meine diesjährige Verpackungsidee.

Verwendete Materialien:

  • hübsches Packpapier
  • buntes Tonpapier, in Form gebracht mit einem Ausstanzer
  • weiße Wolle
  • Tacker, Schere
  • Teller, Tasse, Serviette

Vorgehen:
Ich hab das Packpapier in kleine Stücke geschnitten, sodass die Teebeutel  in dem einmal umgeschlagenen Papier Platz finden konnten. Die geschlossene Kante ist die Unterseite. Die linke und rechte Seite habe ich jeweils noch ein wenig nach innen eingeschlagen, damit die Kanten schöner sind und der Teebeutel innen einen besseren Halt hat. Die obere Öffnung habe ich so geknickt, dass die Packpapier-Verpackung Teebeutel-ähnlich aussieht. Zusammen mit jeweils einen Wollfaden, an dessen Ende ich zuvor ausgestanztes Tonpapier getackert hatte, wird die obere Öffnung dann ebenfalls zugetackert. Auf das ausgestanzte Tonpapier habe ich schließlich die entsprechende Adventskalender-Zahl geschrieben.
Zuletzt habe ich einen einfachen, großen Teller genommen, auf diesen eine Serviette gelegt und rundherum die 23 Teebeutelverpackungen (1-23) angrichtet. In die Mitte habe ich eine Tasse gestellt und dort die Nummer 24 platziert.

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit!

Kategorien: Bastelecke | Schlagwörter: ,,

Puh, die Woche hat mich ganz schön geschafft. Neuer Job, 2 Referate, Abgabetermin meiner “Skizze” für meine Projektarbeit… So viel los, was nun aber dadurch zum Glück auch abgehakt ist. Dementsprechend kann ich jetzt endlich mein Ergbnis des Cap Craft-Alongs präsentieren: Meine Knopfmütze. Die zweite Mütze, die ich in meiner bisherigen Strickkarriere für mich selbst gestrickt habe. Und ich bin sehr zufrieden. Der Farbverlauf gefällt mir gut. Die Holzknöpfe, die ich von Anfang an zur Verzierung ins Auge gefasst hatte, passen sehr gut zur Mütze. Sie sitzt gut. Ging schnell zu stricken. Kurz: Ich habe gar nichts daran auszusetzen.

Die Ergebnisse der anderen Teilnehmer findet ihr hier bei Miss Margerite. Das Stricken hat mir viel Spaß gemacht. Auch noch mal ein Dankeschön an Miss Margerite für die Orga und die Idee! Ich freue mich sehr, in den nächsten Tagen meine neue Mütze tragen zu können und fühle mich jetzt bestens ausgestattet für den Winter =)


Anleitung: Buttonhead (Link zu ravelry.com)
Wolle: Wolle Rödel
Wollbilanz: 50g gekauft/42g vertrickt

Eigentlich mag ich ja den Herbst. Wenn die Sonne scheint und bunte Blätter von den Bäumen rieseln. Wenn sich der Oktober von seiner goldenen Seite zeigt. Leider bedeutet Herbst aber auch, dass es mit schnellen Schritten abends immer früher dunkler wird. Da gestaltete es sich als schwieriger als ich gedacht hätte, schöne Fotos von meinen neuen Socken zu machen (trotz tatkräftiger Unterstützung meines Freundes, der mein Gemecker aushalten musste…). Vielleicht liegt es aber auch einfach an der Farbe in Kombination mit dem Muster – irgendwie wollte es nicht so richtig gelingen, die Socken so abzubilden, wie sie wirklich sind: Einfach toll!

Vorallem die Farbe kommt sehr schlecht auf den Fotos rüber. In Wirklichkeit ist das rot viel schöner kräftiger. Das Muster war einfach zu stricken, gibt aber viel her. Und obwohl mir das doppelte Bündchen auf der einen Seite etwas schief geraten ist, bin ich insgesamt sehr zufrieden und freue mich, die Socken nun endlich tragen zu können. Da wirkt selbst ein grauer, verregneter Herbsttag gleich viel farbenfroher.


Anleitung: Hexengarten (Link zu ravelry.com)
Wolle: Sockenwolle von Wolle Rödel
Wollbilanz: 100g gekauft/68g vertrickt
Gelerntes: doppeltes Bündchen, Herzchenferse

Kategorien: Handarbeitsstübchen | Schlagwörter: ,,

Nachdem ich am Sonntag nun endlich meine zwei Hausarbeiten abgegeben habe, darf ich jetzt wieder ohne schlechtes Gewissen handarbeiten und werkeln. Ein tolles Gefühl =)

Dementsprechend sind auch endlich meine fingerlosen Handschuhe fertig geworden, die ich hier schon einmal erwähnt hatte. Zum Schluss hat es doch noch ein bisschen gedauert, weil ich parallel noch an einem Paar Socken stricke und dafür auch die meiste, sehr wenige, freie Strickzeit der letzten Wochen genutzt habe. Allerdings sind die Handschuhe immer noch genau rechtzeitig, passend zur Jahreszeit, fertig geworden. Dementsprechend konnte ich sie auch schon ein paar mal ausführen.

Besonders freue ich mich darüber, dass ich für die Handschuhe Wolle aus meinem viel zu großen Wollvorrat verwenden konnte. Endlich mal etwas abgebaut und nicht immer nur dazugekauft. Mit dem Ergebnis bin ich insgesamt auch zufrieden. Leider sind mir die Mäusezähnchen-Kanten nicht so gelungen, wie sie eigentlich aussehen sollten. Ich glaube der Fehler lag beim Umschlag – da sollte ich das nächste Mal ein bisschen mehr drauf achten. Aber auch ohne die Mäusezähnchen werden die Handschuhe gern getragen =)


Anleitung: Susie Rogers Reading Mitts
Wolle: Wollrest, von meiner Oma bekommen
Wollbilanz: 30g verstrickt aus Wollresten
Gelerntes: Das Mäusezähnchenbündchen (siehe Anleitung zum Beispiel hier), wenn es auch nicht ganz so gelungen, wie es sollte. Und generell war es das erste Paar Handschuhe, das ich auf den Nadeln hatte

Kategorien: Handarbeitsstübchen | Schlagwörter: ,,