Handytasche

Ich habe mich vor kurzem tatsächlich endlich mal wieder an die Nähmaschine gesetzt und eine Kleinigkeit genäht. Eine Handytasche ist es geworden, außen aus braunem Cord, innen aus einem dickeren, denimartigen Stoff, beides Reste aus meinem Stoffvorat. Das “Schnittmuster” ist auch nichts besonderes, eine einfache Tasche ohne Verschluss oder ähnlichem, damit ich schnell an das Handy komme.
Beim Nähen hab ich allerdings wieder gemerkt, wie ungern ich solch einen Kleinkram nähe – da sind mir Kleidungsstücke um einiges lieber. Daher freue ich mich besonders, dass in der nächsten Woche mein Nähkurs beginnt. Ich hab mich “spontan” für einen Nähkurs an der Uni angemeldet, ich dachte, solange ich noch Studentin bin, kann ich das auch noch ausnutzen. Durch den Kurs hab ich dann endlich wieder eine “feste” Nähzeit, ohne Ausreden und andere Ablenkungen in Form meiner Masterarbeit, sodass es hier dann hoffentlich bald auch wieder ein paar Kleidungsstücke zu sehen gibt. Insbesondere an Röcken mangelt es nämlich ein meinem Kleiderschrank und aufgrund der aktuellen Temparaturen ist das eine große Lücke, die dringend geschlossen werden muss.

Handytasche

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Lang ist’s her, dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe. Das “richtige” Leben hat mich mit Uni, Arbeit und allem drum und dran einfach zu sehr in Beschlag genommen, sodass aus einer geplanten kurzen Pause von ein paar Wochen eine Abstinenz mehrerer Monate wurde. Da es mir aber weiterhin Spaß macht, hier zu schreiben und mir das Ganze auch ein wenig gefehlt hat in der letzten Zeit, werde ich versuchen, hier wieder öfter von mir hören zu lassen.

Gerade die Weihnachtzeit eignet sich super fürs Selbermachen. Etwas verspätet, denn immerhin war am Sonntag bereits der erste Advent und auch der erste Dezember, zeige ich daher jetzt meinen diesjährigen Adventskranz und den tradtitionellen Tee-Adventskalender, den ich meinem Freund “gebastelt” habe.

Tee-Adventskalender 2013

Zum Tee-Adventskalender ist eigentlich gar nicht viel zu sagen. Dieses Jahr habe ich die 24 Teebeutel ganz unspektakulär in blau-braunem Packpapier eingepackt, mit blauen, ausgestanzten Zahlenanhängern versehen und in meiner Lieblingskeksdose gelagert. Ursprünglich hatte ich eigentlich vor, die kleinen Päckchen in einer Teekanne zu sammeln, aber wir haben hier leider keine Teekanne stehen, die groß genug dafür ist und um eine zu basteln, war nicht mehr genug Zeit. Vielleicht wird die Idee mit ins nächste Jahr genommen ;)
Meinen Adventskalender vom letzten Jahr findet ihr in diesem Beitrag.

Adventskranz 2013

Auch meine Adventskranzdeko habe ich in diesem Jahr wieder selbst gemacht. Dafür habe ich einen einfachen grünen Kranz gekauft und ihn mit weißen Kerzen auf goldenen Kerzentellern, roten Beeren, einem rot-weiß karrierten Band und Fimopilzen geschmückt. Die Fimopilze sind bereits vor 2 Jahren entstanden, als ich einen ähnlichen Kranz geschmückt habe. Dafür habe ich aus weißem Fimo Pilze geformt, diese mit Acrylfarbe in Fliegenpilzoptik bemalt und in den Fuß ein Stück stabilen Draht befestigt, um die Pilze schließlich in den Kranz stecken zu können.
Meinen Adventskranz aus dem letzten Jahr könnt ihr euch in diesem Beitrag ansehen.
Adventskranz 2013
Adventskranz 2013

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Es ist vollbracht. Nachdem ich in der letzten Zeit noch fleißig an dem Abschlussballkleid für meine Schwester genäht habe und mich dieses das ein oder andere Mal in den Wahnsinn getrieben hat (kleine Missverständnisse zwischen meiner Nähmaschine und mir), habe ich es trotzdem noch rechtzeitig fertiggenäht, sodass meine Schwester es tatsächlich zu ihrem Abschluss ausführen konnte. Bevor sie das Kleid bekommen hat, habe ich schnell noch ein paar Fotos davon gemacht. Dabei ist mir folgendes aufgefallen: 1. Unsere Wohnung ist selbst an unheimlich sonnigen Tagen einfach nur unglaublich dunkel. 2. Der einzige Platz, der lichttechnisch einigermaßen geeignet ist zum Fotografieren (im Vergleich zu den anderen), ist direkt vorm Bücherregal. Dementsprechend gibts diesmal im Hintergrund schöne bunte BÜcher zu sehen. Daran werde ich noch arbeiten.

Abschlussballkleid Abschlussballkleid

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Insgesamt hat es zwar ein, zwei kleine Fehlerchen, die fallen beim Tragen allerdings nicht wirklich auf. Der Brautsatin hat sich auch die meiste Zeit ziemlich gut nähen lassen. Falls ich das Kleid noch mal nähen würde, würde ich an den Trägern etwas ändern, die kamen mir ein wenig breit vor. Ansonsten sieht das Kleid an meiner Puppe ein wenig verloren und faltig aus, da die Puppe nicht ganz die Maße des Kleides hat. In Wirklichkeit saß es viel besser. Vielleicht kann ich demnächst noch mal ein richtiges Tragebild von dem Abend zeigen. Auch, wenn es mir natürlich Spaß gemacht hat, das Kleid zu nähen und mal etwas anderes auszuprobieren, bin ich nun aber doch ganz froh, dass es fertig ist und der Abend hinter mir liegt. Jetzt hab ich den Kopf wieder frei für neue Projekte und kann auch mal wieder etwas für mich nähen.


Anleitung: Kleid 116 aus Burda 06/2011
Stoff: Brautsatin und Futterstoff in bordeaux (von stoffe.de)
Fertigungsdauer: viel zu lange!
Änderungen: Länge gekürzt, Miederstäbchen weggelassen, beim Einnähen des Futters ein wenig improvisiert =)

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kariertes Kleid kariertes Kleid

Momentan ist soooo viel zu tun. Ich sitze quasi 24 Stunden vorm PC, um nächste Woche zwei Hausarbeiten abgeben zu können. Um trotzdem mal ein wenig Ablenkung zu bekommen, habe ich noch fix die letzten Stiche an meinem Kleid genäht und ZACK ist es fertig. So kann ich heute endlich mal wieder beim Me-Made-Mittwoch mitmachen. Ich nähe eindeutig viel zu wenig für mich selbst.

Ich trage das Kleid in einer unauffälligen Kombination mit schwarzer Strumpfhose und schwarzem Shirt drunter, da kurzärmlich noch ein wenig zu kalt wäre, ich aber die Puffärmelchen nicht mit einer Jacke verdecken will. Da ich momentan aus oben genanntem Grund sehr selten das Haus verlasse, fiel die Schuhwahl auf meine Hausschuhe. Ich freue mich, dass ich das Kleid endlich fertig genäht habe. Das wird definitiv ein Lieblingsstück. Genäht habe ich es nach dem Schnitt Kleid 3 aus der Ottobre 02/2012. Und weil es auch in Aktion toll aussieht, gibt es noch ein Bild von einem kleinen Frühlingstänzchen, damit der Schnee endlich schmilzt und die Sonne heute mal wieder schneint ;) Damit verabschiede ich mich erstmal und gönne mir eine kleine Schreibpause, um auch bei den anderen Damen ein wenig stöbern zu können.

KariertesKleid_InAktion
 


Anleitung: Ottobre 02/2012, Kleid 3 “Cordelia”
Stoff: lila-weiß karierte Baumwolle (Karstadt)
Stoffbilanz: knapp 2,1 m
Fertigungsdauer: eine gefühlte Ewigkeite, weil ich aus Zeitmangel immer nur in kleinen Schritten vorangekommen bin
Wiederholungswert?: Auf jeden Fall. Ich liebe die Puffärmel und die Knopfleiste

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Calorimetry
Passend zum aktuell wieder aufkommenden Winterwetter habe ich mir eine neue Kopfbedeckung gestrickt. Obwohl ich mit meiner auch in diesem Winter gestrickten Knopfmütze sehr zufrieden bin, hat sie (wie alle Mützen) doch einen entscheidenden Nachteil: Ich kann meine Haare nicht im Dutt tragen, wenn ich mir die Mütze aufsetze, schon gar nicht mit Haarstab, weil dieser sich dann durch die Maschen der Mütze schiebt und ich viel zu viel Angst habe, dass er die Mütze kaputt macht (und es auch nicht gerade schick aussieht). Also musste eine Dutttaugliche-Kopfbedeckung hergestellt werden und ich habe mir ein Calorimetry gestrickt.

Calorimetry Calorimetry

Calori…was? Calorimetry. Das ist ein breites Haarband, welches nicht einfach über den Kopf gezogen werden muss, sondern mit einem Knopf geschlossen wird. Siehe hierzu auch Calorimetry bei Langhaarwiki. Ich habe beim Stricken diese Anleitung auf knitty.com verwendet und bin sehr begeistert von dem kleinen Projekt. Endlich kann ich jetzt auch in der kalten Jahreszeit Dutts tragen. Außerdem habe ich relativ dicke Wolle verwendet, sodass ich nur halb so viele Maschen anschlagen musste, wie in der Anleitung angegeben und das Calorimetry nach sehr kurzer Zeit bereits fertig war. Trotzdem ist es breit genug, dass es genug Kopffläche abdeckt und wärmt. Einziger Wermutstropfen: Wie in der Anleitung angegeben, haben sich beim Stricken Löcher gebildet (sieht man auf den Bildern sehr gut). Das soll so sein, ich würde es ohne diese Löcher jedoch noch schöner finden. Aber das kalte Wetter ist ja noch nicht vorbei und das Calorimetry wird sicher kein Einzelkind bleiben. Beim nächsten Mal wirds dann eben ohne Löcher gestrickt.

Calorimetry Calorimetry


Anleitung: Calorimetry auf knitty.com
Wolle: Soft Wool von Wolle Rödel
Wollbilanz: 50g gekauft, etwas über die Hälfte verstrickt
Nadelstärke: 5,5
Sonstige Materialien: Holzknopf von Karstadt
Wiederholungswert?: Ja! Anleitung kann man leicht und schnell nebenbei stricken, nur die Löcher würde ich beim nächste Mal vermeiden. Außerdem werde ich dann dafür mehrfarbige Wolle besorgen, das sieht sicher auch sehr schick aus.

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