Gartenplanung 2014

Nachdem sich das Wetter dieses Jahr bereits von seiner besten Seite gezeigt hat, fangen wir nun langsam an, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen und die ersten Pflänzchen zu ziehen. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir dafür kein Saatgut neugekauft, sondern nutzen noch die Saatgutreste vom letzten Jahr.

Das erste Saatgut keimt schon im Keimcenter vor, bald darf es ins neu errungene Minigewächshaus einziehen. Leider ist das alte Minigewächshaus im letzten Jahr 2 mal auf dem Boden gefallen, danach war der (Plastik)Deckel komplett kaputt, daher haben wir uns dieses Jahr ein neues gegnnt. Bevor nun aber in diesem Jahr der Garten wächst und gedeiht, möchte ich noch einmal einen Rückblick auf das letzte Jahr wagen und mich damit sozusagen motivieren, das Ganze noch zu toppen =)
Durch den tollen Sommer hat der Garten uns letztes Jahr reich beschenkt. Die Tomatenpflanzen haben um die Wette getragen und insbesondere durch die beiden Pflanzen, die wir im Juni auf dem Wochenmarkt gekauft haben, konnten wir uns mehrere Wochen lang mit Tomaten sogar selbstversorgen. Die gekaufte Paprikapflanze hat ebenfalls einen guten Ertrag gebracht. Leider sind die selbst gezogenenen Pflanzen nicht ganz so produktiv gewesen. Zwar haben sie mehr getragen als im letzten Jahr (also mehr als gar nichts ;) ), aber das ist definitiv noch verbesserungsfähig. Mehr als ein paar Früchte pro selbstgezogenener Tomaten- und Paprikapflanze ist über den ganzen Sommer nicht herausgekommen.

Daneben hatten wir uns im Juni auch eine Gurkenpflanze vom Markt gegönnt. Beim Kauf sah diese sehr stark aus, auch kurz danach hat sie sich noch prächtig entwickelt, hat vielversprechend viele kleine Gurken hervorgebracht. Leider sind diese bis auf 2, die wir in den ersten Wochen geerntet haben, alle verschwunden. Das mysteriöse Verschwinden von kleinen Fruchtansätzen kennen wir auch schon von der Kürbispflanze vor 2 Jahren. Entweder waren es die Schnecken oder einer der Nachbarshunde. Sehr schade ist es auf jeden Fall.

Kartoffeln hatten wir ebenfalls gepflanzt, diesmal allerdings nicht in Jutesäcken, sondern nur direkt im Beet. Auch hier war der Ertrag ok, eine große Schüssel konnte geerntet werden, so wie im Jahr zuvor. Dieses Jahr würde ich jedoch gern wieder auf die Sackmethode zurückgreifen. In unserem kleinen Garten ist das einfach platzsparender. Darüber hinaus gabs ein paar wenige Bohnen und Erbsen, das hat sich allerdings so gut wie gar nicht gelohnt.

Zusätzlich zum Gemüse waren auch eine Menge Kräuter im Garten zufinden. Hier hat alles zufriedenstellend getragen. Vorallem über die Basilikumpflanze habe mich gefreut. Normalerweise halten die hier keine 2 Wochen, aber diese hat den ganzen Sommer überlebt und auch eine reiche Ernte eingebracht.

Für die Planung 2014 schließe ich daraus: Obwohl wir aktuell bereits einige Pflänzchen selbst ziehen, werde ich mich nicht nur darauf verlassen, sondern im Mai/Juni wieder ein paar Pflanzen zusätzlich von unserem Pflanzenverkäufer auf dem Markt kaufen. Es soll sowohl das normale als auch das Hochbeet wieder genutzt werden. Das Foliengewächshaus ruht weiterhin im Keller, da wir hier einfach keinen geeigneten Platz dafür finden. Da ich letztens noch einen Jutesack gefunden habe, wird ein Teil der Kartoffeln dieses Jahr auch wieder dort angepflanzt.

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Schon länger hat es hier keinen Bericht mehr über den Gartenfortschritt gegeben. Das hatte einen einfachen Grund: Frust!

Dieses Jahr ist irgendwie der Wurm drin. Trotz neuer Strategien (z.B. Foliengewächshaus, damit die Pflanzen nicht wieder wie im letzten Jahr ertrinken) lässt die Ernte schließlich sehr zu wünschen übrig. Natürlich erwarte ich nicht viel von meinem Minigarten, aber doch zumindest ETWAS. Wenn man dann bedenkt, dass in den Garten ja doch auch etwas Arbeit und vorallem viel Vorfreude hineinfließt, ist die Enttäuschung doch ziemlich groß. Aber: Davon lasse ich mich nicht entmutigen. ALLES war ja nun auch nicht schlecht.

  • In der letzten Woche habe wir eine ganze Schüssel Kartoffeln ernten können. Das Experiment “Kartoffeln in Jutesäcken” erkläre ich damit als geglückt!
  • Die Beerensträucher haben mich auch in diesem Jahr nicht im Stich gelassen, vorallem die Brombeere hat reichlich getragen, sodass nicht nur wir uns daran erfreuen konnten, sondern auch die Nachbarn.
  • Auch die meisten Kräuter sind in diesem Jahr wieder gut dabei gewesen, vor allem Petersilie und Schnittlauch. Nur Basilikum (bis auf ein paar Blättchen) will ja nie so richtig…
  • Ein bisschen Salat gabs immerhin auch, Bohnen und Erbsen, ganz wenige Tomaten.

Demgegenüber stehen leider Paprika, Gurken, Radiesschen, Chili, Kürbis und Kohlrabi, die so gar nicht wachsen wollten oder konnten. Auf der Suche nach der Ursache für den schlechten Ertrag, komme ich allerdings nur bedingt weiter. Viel wurde von den zigtausend Nacktschnecken gefressen, oft war es vielleicht eine schlechte Standortwahl, aber vor allem die Tomatenpflanzen sahen und sehen bis heute noch relativ kräftig aus, bekommen jedoch bis auf eine keine Blüten/Früchte (vielleicht auch von den Schnecken abgefressen?).

Allerdings lasse ich mich so schnell nicht entmutigen, die letzten 2 Jahre hats ja auch geklappt. Damit der Frust bis zum nächsten Jahr verschwindet, erkläre ich das Gartenjahr 2012 für mich hiermit als beendet und kann dann im nächsten Jahr wieder hochmotiviert von vorn beginnen =)

Außerdem war es hier etwas ruhiger, weil ich immernoch in den letzten Zügen von zwei Hausarbeiten bin, die ich am Sonntag abgegeben muss. Danach habe ich zum Glück erstmal wieder den Kopf frei fürs Werkeln und habe auch schon ein paar Projekte geplant! Ich freue mich darauf, dann endlich wieder ohne schlechtes Gewissen ein bisschen kreative Zeit zu haben.

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Es wird mal wieder Zeit für eine kleine Gartentour…


Wenn etwas in unserem Garten wächst, dann sind es Brombeeren. Diese riesige Schüssel rechts plus mehrere kleinere konnten wir dieses Jahr schon ernten, obwohl auch die Nachbarn immer gern von unserem Brombeerbusch naschen/mit ihren eigenen Schüsseln ernten. Und es sind immer noch einige Beeren dran. Das Beste ist, dass wir uns nicht mal wirklich um den Busch kümmern müssen momentan. Das Wetter ist ideal: Es ist warm, regnet aber immer mal wieder kurz, sodass wir nicht gießen müssen (zumindest draußen nicht). Nur die Sonne könnte ein wenig mehr scheinen…

Im und um das Gemüsebeet herum hat sich nicht so viel getan. Der eine Kartoffelsack beherbergt immer noch riesige Pflanzen, auch, wenn diese mittlerweile durch die Schnecken etwas mitgenommen und abgefressen aussehen. Das Gemüsebeet hat Zuwachs bekommen: Aus einem umfunktionierten Komposter aus dem Baumarkt (Holzgestellt, oben rechts) haben wir unser eigenes kleines Hochbeet “gebaut”. Dort wollte ich dem Salat und den Radiesschen noch eine zweite Chance geben in diesem Jahr – bisher hat es aber auch nur wenig gebracht. Immerhin konnten ein paar Salatblätter geerntet werden ;)

Außerdem stehen auch die Bohnen kurz vor der Ernte, falls man auf dem Bild etwas erkennen kann, leider hat sie Sonne nicht so richtig mitgespielt beim Fotografieren. Ein wenig gnädiger war die Sonne dafür beim Foto der Zucchini. Eigentlich hatten wir diese Pflanze ursprünglich als Gurke geschenkt bekommen. Vor zwei Wochen bemerkte ich allerdings die riesigen Blüten und die generelle Ähnlichkeit mit der Zucchinipflanze vom letzten Jahr. Dann ist es eben eine Zucchini, ich bin ja flexibel ;)

Im Gewächshaus sieht es schön grün aus (bis auf den Boden) und es riecht herrlich nach Tomaten. Die dazugehörigen Tomatenpflanzen sehen wunderbar aus, tragen aber immer noch sehr wenig. Auch den restlichen Pflanzen im Gewächshaus geht es sehr gut, sogar die selbstgezogene Basilikumpflanze wächst heran (unten rechts). Ich hoffe, dass diese sich dann später auch ein bisschen besser hält als die gekauften Pflanzen aus dem Supermarkt, die mir nach ein paar Wochen immer eingehen.

Wenn auch eher wenig, so sind doch schon ein paar Früchte zu erkennen. Ein paar Tomaten, Parpika und Gurken. Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Wochen noch entwickeln wird.

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Aus aktuellem Anlass gibt es, trotz Regenwetter und viel zu wenig Sonne, an dieser Stelle einen kleinen Gartenzwischenbericht. Nachdem der Salat und die Radiesschen bisher nicht so recht wachsen wollten, konnte endlich die erste kleine Ernte eingefahren werden!

Die Erbens lassen uns dieses Jahr zumindest nicht im Stich. Geerntet werden konnten schon ein paar Schoten – von der Menge her sicher noch ausbaufähig, aber sehr lecker zum zwischendurch Knabbern.
Auch die Beeren tragen wieder fleißig und wir können zumindest das ernten, was die Nachbarskinder übrig lassen ;) Wie man sieht, gibt es momentan weiße Johannisbeeren und Himbeeren.


Auch in Bezug auf den Versuch, Kartoffeln im Jutesack anzupflanzen (hier schon mal erwähnt), ist ein kleines Zwischenfazit fällig. Wie man sehen kann, haben sich unsere beiden Jutesäcke sehr unterschiedlich entwickelt. Während der eine nur so vor Grün sprießt (man sieht den Sack nicht mal mehr richtig, es wuchert und wuchert ;) ), fiel der andere leider auch den Schnecken zum Opfer und hatte nach dem ersten Erdeaufschütten dazu noch Wachstumsprobleme (zu kalt geworden?).

Ansonsten kommen die Pflänzchen jetzt gerade ein bisschen in Gange. Leider hatten/haben wir vor allem im Gewächshaus eine böse Schneckenplage. Dicke, fette Nacktschnecken, die uns unsere Pflanzen teilweise komplett abgefressen haben. Eine Tomate haben wir dadurch verloren und auch fast die Gurke auf diesem Bild. Allerdings scheint sich die Gurke ein wenig gefangen zu haben und jetzt sprießen wieder viele neue Blätter. Ich bin gespannt!

Obwohl momentan 7 Tomatenpflzanzen im Gewächshausstehen, konnte ich heute leider erst einen kleinen Fruchtansatz entdecken. Allerdings sehen mittlerweile einige der Pflanzen sehr stark und gut entwickelt aus, sodass sicher bald weitere folgen werden. Die Paprika, die leider auch von den Schnecken nicht verschont wurde, lässt auch schon ein wenig was erahnen. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Wochen weitergeht.

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