Seit Anfang des Jahres habe ich einen besonders großen Drang, überall mehr Ordnung reinzubringen und alles mögliche auszusortieren. Im Zuge dessen wollte ich unbedingt eine hübsche Aufbewahrung für meine Ohrringe basteln. Also habe ich im Internet ein wenig nach Inspirationen gestöbert. Was ich brauchte und wollte, war eine Ohrringgarage, an welche ich auch meine Ohrstecker anbringen konnte. Entschieden habe ich mich dann, inspiriert durch den Beitrag dazu bei Ikea Hackers, für einen Tolsby-Bilderrahmen von Ikea, welchen man ganz leicht in eine hübsche Ohrringgarage verwandeln kann. Das Problem ist zunächst: Der Rahmen ist zwar sehr günstig, aber die weiße Plastikoptik hat mir überhaupt nicht gefallen. Zufällig hatte ich von meinen Weihnachtsgeschenken aber noch rotes Papier mit weißen Punkten hier. Perfekt!

Ohrringgarage Ohrringgarage
Also schnell den Bastelkleber geschnappt, das Papier in kleine Schnipsel gerissen und den Rahmen damit verschönert. Der Verschönerung sind in Bezug auf das verwendete Material aber natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich stelle mir zum Beispiel Stoff oder Wolle auch sehr hübsch vor. Ursprünglich wollte ich den Rahmen ins Badezimmer stellen und habe daher nach dem Trocknen noch eine Schicht Mattlack drübergepinselt, um das ganze vor der Badezimmer-Feuchtigkeit zu schützen. Mittlerweile steht der Rahmen allerdings im Schlaf/Arbeitszimmer, da ich ihn so schick finde. Zum Schluss benötigt man nur noch ein Stück Stramin, ich hatte meines von buttinette, welches in den Rahmen geschoben wird. Daran können dann die Ohrringe befestigt werden. Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen Ohrringgarage und freue mich, dass ich endlich wieder einen Überblick über meine Ohrringe habe. Und die Farbwahl ist perfekt für meine Ohrringsammlung. Auch dort dominiert eindeutig die Farbe rot. Wie bewahrt ihr denn eure Ohrringe auf?

Ohrringgarage Ohrringgarage

Eines meiner selbstgemachten Weihnachtsgeschenke aus dem letzten Jahr waren selbstgegossene Kerzen in Teetassen. Das ist ein tolles Upcyclingprojekt im zweifachen Sinn. Zum einen kann man alte Kerzenreste weiterverwenden, daher habe ich über das letzte Jahr fleißig alle Kerzenreste gesammelt, die bei uns im Haushalt so angefallen sind. Zum anderen kann ich so ein paar hübsche Teetassen in Szene setzen. Vor ein paar Jahren bekam ich von meiner Oma eine große Kiste voll altem Geschirr. Da unsere Küche aber  nicht die größte ist, haben wir uns einen Teil des Geschirrs für den täglichen Gebrauch herausgesucht, der andere Teil landete jedoch erstmal auf dem Dachboden. Nun sind aber ein paar Tassen davon in die Wohnung zurückgekehrt.

Teetassenkerzen

Ein tolles Projekt ist es auch, weil man alle Materialien dafür im Haushalt finden kann. Die Idee, Kerzen in Teetassen zu gießen, schwirrt schon seit einiger Zeit im Internet und in Büchern herum. Ich habe mich bei meiner Herstellung beispielsweise von dem Beitrag in dem Buch Everthing Alice inspirieren lassen. Für die Teetassen-Kerzen werden benötigt

  • hübsche Teetassen
  • Kerzenreste
  • Wolle (100% Baumwolle) als Docht
  • eine leere Konservendose als Gefäß, um das Wachs zu schmelzen

Zunächst müssen aus den alten Kerzenreste die alten Dochte entfernt werden. Dann wird die Konservendose in ein Wasserbad gestellt und in der Dose die Wachsreste erhitzt, sodass sie flüssig werden. Nebenbei können in die Teetassen die Dochte mittig eingehängt werden, ich habe sie dafür an Löffeln befestigt und diese auf die Tassen gelegt. Wenn das Wachs flüssig ist, wird es einfach in die Teetassen gegossen und man lässt das ganze trocknen. Zum Schluss habe ich die Dochte von den Löffeln befreit, ein wenig gekürzt und fertig sind die neuen Kerzen.
Teetassenkerzen

Teetassenkerzen

Als Tipp habe ich im Internet gelesen, dass man die Woll-Dochte vorher gut in flüssigem Wachsw tränken soll, weil sie so besser brennen. Das habe ich dieses mal noch nicht gemacht, meine Dochte brennen auch ohne dieses Vorgehen gut. Beim nächsten Mal werde ich es aber mal ausprobieren und vergleichen.

Der Geburtstag meiner Mum ist jetzt auch schon ein wenig her, aber für sie hab ich mich endlich mal am Häkeln probiert und die tollen Blumen gehäkelt, die ihr auf dem Foto seht. Da sind natürlich noch ein paar kleine Fehler dabei, aber es war ja auch mein erster Versuch (naja, eigentlich schon der zweite, aber der letzte musste damals verworfen werden, weil meine Wolle nicht so wollte, wie sie sollte, was mich letztendlich ein bisschen demotiviert hatte). Als Anleitungen diente die von tagtraeumerin.de und von mitnadelundfaden.blogspot.de und ich habe dafür Wollreste von der Wolle dieser Mütze verwendet, die ich noch seit Weihnachten hier liegen hatte. Generell habe ich viel zu viele angefangene (Mini-)Knäule und weiß momentan noch nicht so recht, was ich damit anfangen soll… Da kam mir das Häkelblumen “Projekt” schon mal sehr gelegen =)


Neben den Häkelblumen hab ich natürlich noch eine hübsche Karte gestaltet. Die Idee mit den Ballons hab ich bei den Mädels von linutilecologne entdeckt. Die Buchstaben auf der anderen Seite hab ich, wie die Ballons ebenfalls (ich brauhe unbedingt einen Stanzer!), aus einer Zeitschrift ausgeschnitten. Zum Schluss möchte ich noch auf meine Verpackung hinweisen. Ich sammle ja schon seit längerem hübsche Papiertüten und nicht allzu zerknitterte Briefumschläge, die ich dann als Geschenkpapier wiederverwenden kann. Mit ein paar meiner neuen Stepmel aufgehübscht und den Häkelblumen als Deko hat man eine hübsche Verpackung gezaubert. Natürlich gibt es auch tolles Geschenkpapier, aber ich finde es immer wieder schrecklich, wie viel Müll ich damit produziert habe. Und warum für etwas Geld ausgeben, dass ich auch kostenlos bekomme?

Am Wochenende habe ich mal wieder meine Familie besucht und war dort sehr fleißig. Neben dem Stricken habe ich mit meiner Schwester ein wenig gebastelt. Für die Schule hat sie eine Anleitung für ein Knickwindlicht herausgesucht und ich durfte unter ihrer Anleitung nachbasteln. Das Ergebnis sieht so aus (man achte mal wieder nicht auf die schlechte Fotoqualität):
Das Ganze sollte ursprünglich mal mit doppelseitigem Klebeband halten, aber leider hat sich das Papier immer wieder davon gelöst und das Windlicht sich somit an dieser Seite geöffnet. Die Version auf dem Foto wurde nun mit der guten, alten Heißklebepistole haltbar gemacht, wobei man natürlich darauf achten muss, nur ganz wenig Kleber zu nutzen, da es sonst zu knubbelig wird an der geklebten Stelle.
Ich bin jetzt aber ein Fan dieser Knickwindlichter geworden und werde für die nächste Gartenparty als Deko sicher noch ein paar davon herstellen!

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