Brot backen gehört mittlerweile schon seit 2 Jahren fest zu meinem Wochenablauf, wenn ich weiß, dass ich am Wochenende zuhause bin. Und obwohl sich ein “Standardbrot” herauskristalisiert hat, probiere ich natürlich weiterhin immer gern neue Rezepte aus.

Schwarzbierroggenbrot

Vor kurzem gab es daher ein Schwarzbierroggenbrot. Ich hab mich beim Backen an das verlinkte Rezept gehalten, habe aber nur die Hälfte der dort angegebenen Menge genommen, daher sieht das Brot auf dem zweiten Bild im Gegensatz zur Bierflasche auch so schmächtig aus ;). Das soll also keine (Schleich-)Werbung für das Bier sein (obwohl es sehr gut zum Brot gepasst hat), ich finde eher den Größenvergleich sehr interessant. Die Menge reicht für uns zwei locker übers Wochenede und auch ein paar Tage darüber hinaus.

Schwarzbierroggenbrot

Das Ergebnis hat sowohl meinem Freund als auch mir sehr gut gefallen. Das wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Brot gebacken habe.

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Es kam natürlich, wie es kommen musste. Ich habe sowieso schon keine Zeit für nichts, wie ich in meinem letzten Eintrag berichtet habe, da fällt auch noch die böse Grippewelle über mich her. Nach 1 1/2 Wochen dahinvegetieren und Nichts-tun-können fühle ich mich aber langsam wieder stark genug, um meine To-Do-Listen wieder in Angriff zu nehmen. Das letzte Wochenende hat sicher viel zur Genesung beigetragen, da war ich nämlich mal wieder zuhause und konnte mich ganz von meiner Familie bekümmern lassen. Dementsprechend gabs am letzten Wochenende allerdings auch ausnahmsweise mal kein selbstgebackenes Brot.

Vollkornbrot mit Kernen

Die letzten Wochen war ich aber immer fleißig und habe fürs Wochenendfrühstück selbstgebacken. Ich backe immer noch mit meinem Sauerteig und wir sind mittlerweile die besten Freunde geworden. Dabei hat sich in den letzten Wochen ein Lieblingsrezept herauskristallisiert, das Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen gefunden auf ketex.de. Bei ketex findet man neben dem Vollkornbrot-Rezept auch noch viele weitere leckere Rezepte, von denen ich sicher in der nächsten Zeit noch mal das ein oder andere ausprobieren werde.
Vollkornbrot mit Kernen

Ich halte mich beim Backen ziemlich an das Rezept, lasse allerdings das Backmalz und die Kerne außen auf dem Brot weg. Dafür gibts immer mal wieder ein bisschen Brotgewürz dazugemischt und ich reduziere die Menge des Brotes, da wir hier meistens nur zu zweit davon essen. Da ich momentan freitags von zuhause arbeite, konnte ich das Brotbacken auch gut in meinen Tagesablauf integrieren. Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Freitag.

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Russischer Zupfkuchen nach dem Backen
Es war mal wieder an der Zeit, den Backofen für etwas anderes als Brot anzuwerfen. Das Ergebnis ist (der Lieblingskuchen aus meiner Jugendzeit): Russischer Zupfkuchen.
Gebacken habe ich den Kuchen nach diesem Rezept, wie fast immer allerdings mit weniger Zucker. Ich habe statt der angegebenen 200g jeweils 140g verwendet. Beim nächsten Mal werde ich auch weniger Teig für den Boden, also weniger Schokoteig, verwenden und ein bisschen mehr Käsekuchenteig mischen. Das Verhältnis kann noch verbessert werden, für meinen Geschmack war der Schokoboden dieses mal ein wenig zu hoch (siehe auch das Foto mit dem Kuchenstück). Ansonsten ist der Kuchen aber klasse. Das Rezept ist einfach, schnell gemacht und sehr lecker!

Russischer Zupfkuchen vor dem Backen

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Ich backe immer noch jedes Wochenende, an dem ich zuhause bin, ein Brot. Damit es nicht langweilig wird, habe ich mich mal an einem Sauerteig versucht. Angesetzt habe ich den Teig nach diesem Rezept (mal wieder von chefokoch.de).

Mein Sauerteig ist aus Dinkelmehl gemacht (Typ 1050). Viele Infos zum Thema Sauerteig gibt es auf der-sauerteig.com. Von dort habe ich auch die zwei Rezepte, die ich bereits ausprobiert habe.

Das erste Rezept ist ein Dinkelbrotgrundrezept. Ich habe mich hierbei ziemlich ans Rezept gehalten, nur Dinkelschrot habe ich weggelassen und zusätzlich ein wenig Sonnenblumenkerne dazu gegeben. Das Brot war sehr fluffig und hat viel besser geschmeckt als alle meine vorigen Versuche mit Hefe. Sogar mein Freund war begeistert. Eine Woche später habe ich mich an dem Rezept einfaches Roggenmischbrot versucht. Auch hier habe ich ein paar Sonnenblumenkerne dazugegeben und statt eines Roggensauerteigs meinen Dinkelsauerteig benutzt (nachdem ich gelesen hatte, dass man die austauschen kann). Auch hier war das Ergebnis sehr lecker, wenn auch leider der Teig bei weitem nicht so schön fluffig war, wie in der Woche davor.
In Bezug auf mein (vorläufiges) Fazit kann ich nur auf meinen Titel von diesem Post verweisen: Ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Da muss ich unbedingt weiter rumprobieren!
Was ich auch noch gemerkt habe: Wenn ich erzähle, dass ich einen Sauerteig angesetzt habe und damit mein Brot backe, dann ernte ich in meinem Umfeld gern mal einen “anerkennden Blick”. Für mich klang das bis vor kurzem auch noch nach etwas “Großem”. Nach meinen zwei bescheidenen Wochen mit meinem Sauerteig kann ich aber nur sagen: Das ist (bisher) gar nicht so schwer und aufwendig, also auch mal ausprobieren =)

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Selbstgemacht in der Schlemmerküche:

  • Mal wieder ein neues Brotrezept ausprobiert und für sehr gut befunden. Sogar vom Freund gabs ein Lob.
  • Wie bereits hier erwähnt, hab ich das To Do des letzten Monats erfüllt und bereits 2 mal den Räucherofen angeschmissen. Da es beide Male sehr lecker war und sich mittlerweile wieder ein paar Menschen zum Räuchern “angemeldet” haben, wird es auch in naher Zukunft wieder die ein oder andere Räuchersession geben.

Selbstgemacht im Garten:

  • Die Kartoffeln wachsen! Der eine Jute-Sack wurde sogar bereits mit einer neuen Schicht Erde befüllt.
  •  Der Kürbis ist leider erforen. Da war der Freund doch etwas voreilige, den bereits im April rausgepflanzt zu haben.
  • Alle anderen bereits ausgesäten Pflänzchen scheinen weiterhin zu wachsen.
  • Es wird Zeit, die Kräuterbalkonkästen auf Vordermann zu bringen.

Selbstgemacht im Handarbeitsstübchen:

  • Ich habe wieder gestrickt, wenn auch leider nicht so viel wie erhofft. Die Geschenke von der To-To-Liste vom letzten Monat sind allerdings fertig geworden, einen Eintrag darüber gibts, wenn ich weiß, dass sie mit der Post angekommen sind.
  • Etwas für den Sommer zu nähen habe ich aber leider diesen Monat aufgrund der ganzen Arbeit für die Uni nicht hinbekommen, aber das ist weiterhin für den nächsten Monat in Planung. Ich habe mir das erste mal die Ottobre zugelegte (02/2012) und war sofort in das Kleid verliebt. Stoff liegt auch schon dafür bereit, ich hoffe, ich kann diese Woche noch damit anfangen.

Mit dabei waren außerdem:

  • viel zu viel zu tun für die Uni
  • der erste Sonnenbrand des Jahres (eigentlich bereits im Mai, aber der ist momentan noch so präsent, dass ich ihn hier schon erwähnen muss ;) )
  • Ich habe Die Ärzte Konzertkarten ergattert!
  • viel Fahrrad fahren

To-Do-Bilanz April: Bis auf das Nähen habe ich so weit also alles geschafft.

To-Do’s für Mai:
Sommerkleid nähen (!)
Sauerteig ansetzen und Brot damit backen
ein paar Socken für den Freund stricken
Geburtstagsgeschenke für Mutter und Freund werkeln