Bei uns ist es schon eine kleine Tradition geworden, dass mein Freund jedes Jahr von mir einen Adventskalender mit Teebeuteln bekommt. Die Teebeuteladventskalender kann man mittlerweile überall kaufen (DM, Budni, Reformhaus, Alnatura…), nur die Verpackung lässt dann meistens zu wünschen übrig und wird natürlich von mir noch ein bisschen individualisiert.
Heute gibt es einen kleine Anleitung für meine diesjährige Verpackungsidee.

Verwendete Materialien:

  • hübsches Packpapier
  • buntes Tonpapier, in Form gebracht mit einem Ausstanzer
  • weiße Wolle
  • Tacker, Schere
  • Teller, Tasse, Serviette

Vorgehen:
Ich hab das Packpapier in kleine Stücke geschnitten, sodass die Teebeutel  in dem einmal umgeschlagenen Papier Platz finden konnten. Die geschlossene Kante ist die Unterseite. Die linke und rechte Seite habe ich jeweils noch ein wenig nach innen eingeschlagen, damit die Kanten schöner sind und der Teebeutel innen einen besseren Halt hat. Die obere Öffnung habe ich so geknickt, dass die Packpapier-Verpackung Teebeutel-ähnlich aussieht. Zusammen mit jeweils einen Wollfaden, an dessen Ende ich zuvor ausgestanztes Tonpapier getackert hatte, wird die obere Öffnung dann ebenfalls zugetackert. Auf das ausgestanzte Tonpapier habe ich schließlich die entsprechende Adventskalender-Zahl geschrieben.
Zuletzt habe ich einen einfachen, großen Teller genommen, auf diesen eine Serviette gelegt und rundherum die 23 Teebeutelverpackungen (1-23) angrichtet. In die Mitte habe ich eine Tasse gestellt und dort die Nummer 24 platziert.

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit!

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Auf meiner Back-To-Do-Liste standen Franzbrötchen schon lange Zeit an erster Stelle. Für alle Nicht-Norddeutschen: Ein Franzbrötchen ist eine leckere, zimt-zuckrige Backware, die jeder probieren sollte, wenn er mal in Hamburg ist. Letztes Wochenende waren Freunde zu Besuch, welche mittlerweile leider nicht mehr täglich mit Franzbrötchen versorgt werden können und da dachte ich, es sei die perfekte Gelegenheit, um endlich mal ein Rezept dafür auszuprobieren.

Ich habe die Franzbrötchen nach diesem Rezept (Link zu chefkoch.de) gebacken. Leider habe ich, aufgrund von ein wenig Zeitnot, den Teig nicht dünn genug ausgerollt, weswegen sie äußerlich natürlich noch optimiert werden können. Geschmacklich waren sie aber super. Auch den Zimt/Zucker-Inhalt muss ich noch mal optimieren, die Hälfte davon ist beim Backen leider rausgelaufen. Insgesamt ist es aber auf jeden Fall ein Rezept, welches ich bald noch mal ausprobieren werde, denn sie waren viel zu schnell aufgegessen ;)

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Schon lange wollte ich unbedingt Wein selbst herstellen. Besonders gut traf es sich da, dass mein Freund bereits 2 Weinballons besitzt und sich vor Jahren damit auch schon ein bisschen ausprobiert hat.

Passend zum Herbst haben wir uns für Zwetschgenwein entschieden. Im Internet findet man viele Tipps, Anleitungen und Rezepte zum Thema Wein herstellen. Einlesen kann man sich beispielsweise unter wein-selbermachen.de, obstweine.de oder hobbywinzer.de. Besonders gut hat mir die Seite fruchtweinkeller.de gefallen. Hier gibt es eine Menge ausführliche Infos und viele Rezepte. Auch bei unserem Zwetschgenwein haben wir uns an das Rezept “Pflaumen- oder Zwetschgenwein“, welches dort veröffentlich wurde, orientiert.

Es wurden also Zwetschgen gekauft und fleißig ensteint und geteilt (keine schöne Arbeit ;) ). Zusammen mit der Hefe, dem Hefenährsalz, dem Antigel, Zucker und Wasser kamen die Zwetschgenschiffchen dann in einen Weinballon zur Gärung. Nach der Vorbereitung der Maische war erstmal nicht mehr so viel zu tun, außer zu warten. Gelegentlich musste der Weinballon geschwenkt werden, damit die Maische fleißig gärte. Nach ein paar Tagen hatte sich bereits eine schaumige Masse gebildet (siehe Fotos unten). Zu diesem Zeitpunkt enthielt der Weinballon ungefähr 15l Füllmenge. Die Maischegärung sollte nun ca. 2 Wochen andauern.

Eine Fortsetzung der Weingeschichte folgt. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis und warte und warte und…

Weinepisoden…
Das hier ist der erste Teil der Weingeschichte.
Den zweiten Teil könnt ihr hier nachlesen.

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Viel ist momentan zu tun. Uni, Arbeit, die nächsten Wochenenden alle ausgebucht. Leider komme ich dadurch nicht so oft zum Selbermachen, wie ich es gern würde. Damit es hier in solchen Zeit nicht komplett still steht, gibt es eine neue Kategorie “Fundstücke”. Hier möchte ich schöne Dinge, die ich entdeckt habe, mit euch teilen.

Owl Lover 2013 Calendar

Gerade frisch entdeckt habe ich den Eulenkalender für 2013. Aus vielen hübschen Eulenbildern kann man sich für jeden Monat eines aussuchen und somit seinen eigenen Kalender zusammenstellen. Ist der Kalender fertig, kann er kostenlos ausgedruckt werden. Ich werde mir auf jeden Fall einen Kalender zusammenstellen, kann mich aber noch nicht ganz zwischen den vielen tollen Bildern entscheiden.

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Puh, die Woche hat mich ganz schön geschafft. Neuer Job, 2 Referate, Abgabetermin meiner “Skizze” für meine Projektarbeit… So viel los, was nun aber dadurch zum Glück auch abgehakt ist. Dementsprechend kann ich jetzt endlich mein Ergbnis des Cap Craft-Alongs präsentieren: Meine Knopfmütze. Die zweite Mütze, die ich in meiner bisherigen Strickkarriere für mich selbst gestrickt habe. Und ich bin sehr zufrieden. Der Farbverlauf gefällt mir gut. Die Holzknöpfe, die ich von Anfang an zur Verzierung ins Auge gefasst hatte, passen sehr gut zur Mütze. Sie sitzt gut. Ging schnell zu stricken. Kurz: Ich habe gar nichts daran auszusetzen.

Die Ergebnisse der anderen Teilnehmer findet ihr hier bei Miss Margerite. Das Stricken hat mir viel Spaß gemacht. Auch noch mal ein Dankeschön an Miss Margerite für die Orga und die Idee! Ich freue mich sehr, in den nächsten Tagen meine neue Mütze tragen zu können und fühle mich jetzt bestens ausgestattet für den Winter =)


Anleitung: Buttonhead (Link zu ravelry.com)
Wolle: Wolle Rödel
Wollbilanz: 50g gekauft/42g vertrickt