Nähkästchen
Schon lange habe ich mir ein schickes Nähkästchen gewünscht und jetzt endlich habe ich mir den Wunsch erfüllt.  Alle hübschen Nähkästchen, die ich bisher in Geschäften gefunden hatte, waren mir immer zu teuer (oder ich zu geizig). Außerdem ist “Fertig-Kaufen” ja sowieso langweilig. Also habe ich mir bei Buttinette ein einfaches, umbemaltes Holzkästchen bestellt und habe es selbst verschönert. Das tolle ist, dass ich alle Materialien für diese Verschönerung bereits zuhause hatte.
Benutzt habe ich: verschiedene Farben und Stoffreste.
NähkästchenNähkästchen
Ich habe das Nähkästchen von außen zuerst in einem dunkelbraun grundiert (Farbreste von unserer Gartenbank und anderen Holzboxen) und die oberen beiden Klappen mit Pilzen bemalt (Acrylfarbe). Innen habe ich die  Böden mit Stoffresten ausgeklebt. Die Stoffreste sind von einem Zuschnitt für ein Kleid übriggeblieben. Anstatt im Müll oder in meiner Stoffrestebox zu landen, hübschen sie nun mein Nähkästchen von innen auf. Sie waren oftmals allerdings nicht groß genug, um den gesamten Boden zu bedecken, sodass ich ein bisschen puzzeln musste, damit es passt. Mir gefällt das Ergebnis super. Jetzt kann ich es endlich fleißig befüllen. Und beim nächsten Mal wird auch noch das Rohkästchen selbstgewerkelt =)
Nähkästchen

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Schneiderpuppe Schneiderpuppe
Meine Schneiderpuppe ist endlich fertig. Man erinnere sich daran, hier habe ich bereits davon berichtet, wie ich begonnen habe, sie mit einer Freundin zusammen zu basteln. Vor kurzem hat mein Püppchen einen schicken Holzständer bekommen, damit sie auch stehen kann. Den Holzständer haben mein Freund und ich natürlich selbst zusammengebastelt. Ich habe mir hierfür im Baumarkt eine langen Holzstab (Länge=ca. Höhe, welche die Schneiderpuppe haben soll, ich habe sie allerdings ganz bis zum Ende geschoben, weil sie zu gut ausgestopft ist und ich mit dem Holzstab nicht bis zum Hals durchgekomen bin ;) ) und 4 kurze Holzstäbe (25cm) schneiden lassen, welche als Halterung für den Ständer dienen, sowie 5 Winkel gekauft.

Schneiderpuppe Schneiderpuppe
3 von den Winkeln haben wir dann an den kurzen Holzstäben befestigt, um diese zusammenzuhalten. Die 2 restlichen Winkel verbinden die kurzen Holzstäbe mit dem langen Holzstab. Das Bild sagt sicher mehr darüber als 1000 Worte ;) Ursprünglich wollten wir die 4 kurzen Holzstäbe an den 4 Seiten des langen Holzstabes anlegen und alles mit 4 Winkeln verbinden. Dann wären die Schrauben der Winkel sich allerdings in die Quere gekommen und so haben wir uns für die jetzige “unkonventioenellere” Konstruktion entschieden.
Schneiderpuppe

Dann wird der ausgestopfte Puppenkörper auf den Holzständer geschoben. Ich musste dafür erstmal wieder ein bisschen Platz machen in der Puppe, diese also am besten nicht zu prall ausstopfen, weil sie sonst möglicherweise aufplatzt. Und dann endlich: Fertig ist die Schneiderpuppe, welche auf meine Maße abgestimmt ist. Mit dem Püppchen habe ich endlich ein großes Wunschprojekt abgeschlossen. Ich hoffe, es motiviert mich, ein bisschen mehr für mich zu nähen. Ich überlege übrigens, inwieweit ich der Puppe noch einen Stoffüberzug nähe. Anfangs war das eigentlich ein fester Plan von mir, allerdings gefällt mir das spacige silberne Tape immer besser.

>> Den ersten Teil des Schneiderpuppen-Bastelns findet ihr hier.

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… habe ich vor kurzem Hausschuhe für meinen Freund. Bisher musste er immer die Ikea-Hausschuhe benutzen, die mittlerweile nicht mehr ganz so frisch aussahen. Neue, schicke Hausschune mussten also her. Da traf es sich gut, dass ich zufällig noch Filzwolle hier liegen hatte, die ich vor ein paar Wochen mal bei Idee im Angebot gekauft hatte. Zwar wollte ich daraus eigentlich für mich Hausschuhe stricken, um erstmal ein Gefühl fürs Filzen zu bekommen. Aber mein Freund hatte die Schuhe definitiv dringender nötig und ich bin ja flexibel mit der Wollverteilung. Demensprechend sind seine Hausschuhe nun mein Premiere-Filzstück.

Filzhausschuhe
Gestrickt habe ich die Hausschuhe in Anlehnung an eine Anleitung von Drops. Wie schon bei meinen letzten verschenkten Hausschuhen wurden auch diese hier in Hin- und Rückreihen gestrickt und das fertige Strickstück nachher an zwei Enden zusammengenäht. Das hat mich als Sockenstrickerin mal wieder verwirrt. Vorallem beim oberen Hausschuhe habe ich mächtig improvisiert, was die Größe angeht. Man sieht das sehr gut an dem kleinen Höcker, den er auf dem Fuß hat. Mein erster Entwurf war hier viel zu klein geworden und ich habe einfach noch ein paar Maschen und Reihen dran gestrickt. Dass der Schuh mal kleiner war, fällt nach dem Filzen nicht mehr wirklich auf, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Mühe in Bezug auf die Form geben sollen. Mit dem zweiten Schuh bin ich allerdings sehr zufrieden.

Nach dem Stricken und Zusammennähen habe ich die Hausschuhe insgesamt 3 mal in der Waschmaschine (40 Grad) gewaschen, damit sie die richtige Größe bekommen. Abgesehen von dem oben angesprochenen kleinen Höcker passen sie auch sehr gut. Dementsprechend kann ich meinen ersten Filzversuch als gelungen erklären.

Filzhausschuhe


Anleitung: DROPS 124-12 by DROPS Design
Wolle: Feltro Fashion Nodo von Lana Grossa
Wollbilanz: 200g gekauft, 190g vertrickt

Zusammen mit den Filzhausschuhen kann ich heute auch meine selbsterstellten Schuhbretter aus Pappe zeigen. Zur Präsentation von Socken und solchen Hausschuhen finde ich es einfach schöner, wenn ich diese irgendwo aufziehen kann. Solche “Bretter” habe ich im Internet schon das ein oder andere Mal selbstgemacht gefunden. Das wollte ich unbedingt auch probieren. Beim Abmalen der Fußkonturen bin ich so vorgegangen wie in dieser Anleitung. Da das Erstellen so schnell geht, habe ich gleich sowohl für meine Größe als auch für die Größe meines Freundes Sockenbretter ausgeschnitten. Jetzt muss ich auf jeden Fall mal wieder ein paar (Paar) Socken stricken =)

Sockenbretter

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Eines meiner selbstgemachten Weihnachtsgeschenke aus dem letzten Jahr waren selbstgegossene Kerzen in Teetassen. Das ist ein tolles Upcyclingprojekt im zweifachen Sinn. Zum einen kann man alte Kerzenreste weiterverwenden, daher habe ich über das letzte Jahr fleißig alle Kerzenreste gesammelt, die bei uns im Haushalt so angefallen sind. Zum anderen kann ich so ein paar hübsche Teetassen in Szene setzen. Vor ein paar Jahren bekam ich von meiner Oma eine große Kiste voll altem Geschirr. Da unsere Küche aber  nicht die größte ist, haben wir uns einen Teil des Geschirrs für den täglichen Gebrauch herausgesucht, der andere Teil landete jedoch erstmal auf dem Dachboden. Nun sind aber ein paar Tassen davon in die Wohnung zurückgekehrt.

Teetassenkerzen

Ein tolles Projekt ist es auch, weil man alle Materialien dafür im Haushalt finden kann. Die Idee, Kerzen in Teetassen zu gießen, schwirrt schon seit einiger Zeit im Internet und in Büchern herum. Ich habe mich bei meiner Herstellung beispielsweise von dem Beitrag in dem Buch Everthing Alice inspirieren lassen. Für die Teetassen-Kerzen werden benötigt

  • hübsche Teetassen
  • Kerzenreste
  • Wolle (100% Baumwolle) als Docht
  • eine leere Konservendose als Gefäß, um das Wachs zu schmelzen

Zunächst müssen aus den alten Kerzenreste die alten Dochte entfernt werden. Dann wird die Konservendose in ein Wasserbad gestellt und in der Dose die Wachsreste erhitzt, sodass sie flüssig werden. Nebenbei können in die Teetassen die Dochte mittig eingehängt werden, ich habe sie dafür an Löffeln befestigt und diese auf die Tassen gelegt. Wenn das Wachs flüssig ist, wird es einfach in die Teetassen gegossen und man lässt das ganze trocknen. Zum Schluss habe ich die Dochte von den Löffeln befreit, ein wenig gekürzt und fertig sind die neuen Kerzen.
Teetassenkerzen

Teetassenkerzen

Als Tipp habe ich im Internet gelesen, dass man die Woll-Dochte vorher gut in flüssigem Wachsw tränken soll, weil sie so besser brennen. Das habe ich dieses mal noch nicht gemacht, meine Dochte brennen auch ohne dieses Vorgehen gut. Beim nächsten Mal werde ich es aber mal ausprobieren und vergleichen.

FROHES NEUES JAHR 2013
Nach dem Rückblick auf das Jahr 2012 im letzten Post ist es nun an der Zeit, sich dem neuen Jahr zu widmen. Da ich ein großer Fan von Listen bin und mir immer wieder gern Ziele setze, schmiede ich auch gern ein paar Pläne fürs kommende Jahr. Ich bevorzuge hierbei klar den Begriff “Pläne” statt “Vorsätze”. Vorsätze klingt zu sehr nach lockeren Überlegungen, die ich am Ende doch nicht umsetze. Pläne klingt für mich nach festeren Vorhaben, die ich dann (hoffentlich ;) ) auch wirklich angehe. Meine Blogpläne für das Jahr 2013 sind:

  • Mehr Fotos machen: Ich gebe es gern zu: Ich bin fotografier-faul. Mit jedem Post möchte ich gern ein paar schöne Fotos präsentieren, gern auch mal vom Herstellungsprozess, aber meistens habe ich, vorallem für die Fotos vom Herstellungsprozess, keine Lust, mit dem Werkeln aufzuhören um meinen Fortschritt zu fotografieren. Oder ich vergesse es einfach. Oder habe keine Zeit. Solche Ausreden dürfen ab jetzt nicht mehr gelten.
  • Mehr größere Nähprojekte umsetzen: Groß bedeutet für mich schon z.B. ein Kleidungsstück nähen. 2012 hab ich nur einen Rock und ein Kleid fertig genäht. Es wird Zeit, meine Garderobe endlich ein wenig mehr mit Selbstgenähtem aufzufüllen. Ich dachte so an mindestens 6 Kleidungsstücke für mich. Das sollte machbar sein.
  • Mehr neue Techniken ausprobieren: Ich liebe es, Neues auszuprobieren. Meine imaginäre Liste diesbezüglich ist auch ziemlich lang. Leider habe ich davon aber in der letzten Zeit überhaupt nichts umgesetzt. Einen ersten Schritt in diese Richtung habe ich allerdings schon gemacht. Zu Weihnachten bekam ich ein Buch über verschiedene Drucktechniken. Da sollte der Umsetzung nichts mehr im Wege stehen.
  • Mein erstes Oberteil stricken: Mit dem Stricken bin ich 2012 ganz gut vorangekommen, jetzt wird es Zeit, sich an größere Projekte zu wagen. Ich habe auch bereits genaue Vorstellungen davon, wie das Oberteil aussehen soll. Ich muss nur noch die passende Wolle und Strickanleitung finden.
  • Bessere Ernte als 2012 einfahren: Das bedeutet: Überhaupt eine Ernte einfahren zu können. Das letzte Jahr war ziemlich mau in Bezug auf unseren Garten. Gurken, Paprika, Radiesschen, etc. -  alles nichts geworden. Viel zu viele Schnecken, die alles kaputt gemacht haben. Ich hoffe auf besseres Wetter diesen Sommer.
  • Met herstellen: Mein erster selbstgemachter Wein reift momentan noch im Weinballon, aber lange dauert es nicht mehr, bis er den Ballon freigibt und es Zeit für ein neues Weinprojekt wird. Met steht dabei ganz oben auf meiner Liste. Das wird lecker!
  • Einen hellen Sauerteig ansetzen: Weil das mit dem Backen im letzten Jahr so gut geklappt hat, möchte ich mir noch einen Zweitsauerteig ansetzen, damit ich noch mal eine Alternative habe.
  • Weiterhin jedes Wochenende Brotbacken
  • und was am wichtigsten bei dieser ganzen Planerei ist: Mehr umsetzen: Meine Pläne sind immer schön und gut, aber oft hapert es an der Umsetzung. Wenn man nämlich zu viel Zeit mit dem Pläne schmieden verbringt, bleibt keine Zeit mehr, ein Projekt wirklich anzugehen.

In diesem Sinne werde ich mich jetzt gleich fleißig in meine Projekte stürzen. Mal sehen, was dabei rauskommt =)

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