Da momentan sogar bei uns im Norden immer mal die Sonne scheint, komme ich fast schon ein wenig in Frühlingsstimmung. Umso mehr kribbelt es mir dann in den Fingern, die Gartenplanung weiter voranzubringen. Man erinnere sich: Letztes Jahr hatten wir eine extrem schlechte Ernte dank der Schneckenplage, viel zu viel Regen und viel zu wenig Sonne. Trotzdem bin ich auch dieses Jahr wieder motiviert, in unserem kleinen Gärtchen und auf dem Balkon so viel auszuprobieren und anzupflanzen wie möglich. Immerhin ist in den letzten Jahren dort auch schon einiges gewachsen. Da werde ich nach einem schlechten Jahr nicht gleich den Mut verlieren.

So war es auch schon Zeit für die jährliche Saatgutbestellung und mittlerweile sind alle Tütchen eingetroffen. Wir haben dieses Jahr eine etwas größere Bestellung bei Deaflora gemacht und haben ebenfalls noch ein paar Reste aus dem letzten Jahr von verschiedenen Anbietern. Das Zimmergewächshaus steht für die Anzucht auch in diesem Jahr wieder bereit, danach kann ein Teil der Pflanzen ins Foliengewächshaus, in Beet oder auch auf Balkon/Terasse ziehen. Platz ist also ein wenig da. Bei der diesjährigen Saatgutbestellung hab ich auch explizit darauf geachtet, dass die Pflanzen robuster sind.

Saatgutbestellung 2013

Für die Aussaat bereit liegen hier momentan folgendes Saatgut:

  • Paprika “Ramiro”
  • Tomate “Black Cherry”
  • Chili “Habanero rot”
  • Kürbis “Garbo”
  • Puffbohne “Hang down” (für die wirds auch bald Zeit für die Aussaat!)
  • Radiesschen “28 Days”
  • Salat “Jugoslawischer Roter Butterkopf”
  • Möhren “Pariser Markt”
  • Kapuzinerkresse “Empress of India”

aus der Saatgutbesatellung bei Deaflora. Zusätzlich liegen hier noch, vorallem vom letzten Jahr, (Reste von)

  • Markerbsen “Kelvedon Wonder”
  • Stangenbohne “Goldelfe”
  • Buschbohne “Jutta”
  • Möhre “Amsterdamer Trieb”
  • Gurke “Chinesische Schlangengurke”
  • diverse Pflücksalatsorten (teilweise bereits abgelaufen, ich erwarte nicht mehr so viel davon)
  • “indisches (heiliges) Basilikum”
  • Koriander
  • Petersilie
  • Thymian

Garten im März 2013

Etwas später werden wir uns dann noch um Pflanzkartoffeln (vielleicht wieder in Jutesäcken) und weitere Kräutersorten kümmern. Der Anfang ist jedoch bereits gemacht, zumindest in Bezug auf die Planung. Der Garten sieht momentan noch ziemlich wüst aus, wie man auf dem Bild erkennt. Bald kann aber zumindest schon mal die Vorzucht in der Wohnung starten. Zu früh will ich allerdings nicht anfangen. Wir haben hier leider nicht allzu viel Platz und bis die Pflänzchen nach draußen dürfen, dauert es teilweise noch etwas länger. Wie schon im letzten Jahr werde ich auch in diesem Jahr wieder von den Gartenfortschritten berichten und hoffe auf einen insgesamt besseren Ertrag, besseres Wetter und weniger Nacktschnecken. Vorallem Radiesschen müssen endlich mal gelingen. Die wollen hier einfach nicht wachsen?! Es bleibt also spannend. Habt ihr auch einen Garten oder einen Balkon, für den ihr bald schon etwas vorziehen wollt? Plant ihr vielleicht auch ein wenig Gemüse anzupflanzen?

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Es kam natürlich, wie es kommen musste. Ich habe sowieso schon keine Zeit für nichts, wie ich in meinem letzten Eintrag berichtet habe, da fällt auch noch die böse Grippewelle über mich her. Nach 1 1/2 Wochen dahinvegetieren und Nichts-tun-können fühle ich mich aber langsam wieder stark genug, um meine To-Do-Listen wieder in Angriff zu nehmen. Das letzte Wochenende hat sicher viel zur Genesung beigetragen, da war ich nämlich mal wieder zuhause und konnte mich ganz von meiner Familie bekümmern lassen. Dementsprechend gabs am letzten Wochenende allerdings auch ausnahmsweise mal kein selbstgebackenes Brot.

Vollkornbrot mit Kernen

Die letzten Wochen war ich aber immer fleißig und habe fürs Wochenendfrühstück selbstgebacken. Ich backe immer noch mit meinem Sauerteig und wir sind mittlerweile die besten Freunde geworden. Dabei hat sich in den letzten Wochen ein Lieblingsrezept herauskristallisiert, das Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen gefunden auf ketex.de. Bei ketex findet man neben dem Vollkornbrot-Rezept auch noch viele weitere leckere Rezepte, von denen ich sicher in der nächsten Zeit noch mal das ein oder andere ausprobieren werde.
Vollkornbrot mit Kernen

Ich halte mich beim Backen ziemlich an das Rezept, lasse allerdings das Backmalz und die Kerne außen auf dem Brot weg. Dafür gibts immer mal wieder ein bisschen Brotgewürz dazugemischt und ich reduziere die Menge des Brotes, da wir hier meistens nur zu zweit davon essen. Da ich momentan freitags von zuhause arbeite, konnte ich das Brotbacken auch gut in meinen Tagesablauf integrieren. Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Freitag.

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… denn auch ich komme momentan nur mühsam voran. Nicht mit der Ernährung, dafür aber mit dem Selbermachen. Leider habe ich viel zu viele Hausarbeiten für die Uni in einer viel zu kurzen Zeit zu schreiben. Da kommt das Werkeln manchmal ein wenig zu kurz. Ich versuche aber, mir so viel Zeit freizuschaufeln, wie es geht. Trotzdem reicht diese im Moment immer nur für kleine Arbeitsschrittchen. So hab ich hier beispielsweise ein Kleid liegen, an das ich mich schon gefühlte 100 mal rangesetzt habe und immer noch nicht damit fertig bin. Es soll mal Kleid 3 aus der Ottobre 2/2012 werden und ist eigentlich auch ganz leicht und schnell zu nähen. Ich schaue aber ganz positiv in die nächste Woche und denke, dass ich dann endlich damit fertig werden sollte.

Kleid wip Kleid wip
Die fehlende Zeit hindert mich allerdings nicht am Stoffe kaufen. Habe letztens einen tollen Blumen-Baumwoll-Stoff bei Karstadt im Super-Super-Sonder-Sonder-Sonderangebot gefunden. Da musste ich natürlich zuschlagen. Und wenn ich wieder ein bisschen Zeit freuschaufeln kann, dann werde ich auch überlegen können, was daraus entstehen soll.
Stoff mit Blumen

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Calorimetry
Passend zum aktuell wieder aufkommenden Winterwetter habe ich mir eine neue Kopfbedeckung gestrickt. Obwohl ich mit meiner auch in diesem Winter gestrickten Knopfmütze sehr zufrieden bin, hat sie (wie alle Mützen) doch einen entscheidenden Nachteil: Ich kann meine Haare nicht im Dutt tragen, wenn ich mir die Mütze aufsetze, schon gar nicht mit Haarstab, weil dieser sich dann durch die Maschen der Mütze schiebt und ich viel zu viel Angst habe, dass er die Mütze kaputt macht (und es auch nicht gerade schick aussieht). Also musste eine Dutttaugliche-Kopfbedeckung hergestellt werden und ich habe mir ein Calorimetry gestrickt.

Calorimetry Calorimetry

Calori…was? Calorimetry. Das ist ein breites Haarband, welches nicht einfach über den Kopf gezogen werden muss, sondern mit einem Knopf geschlossen wird. Siehe hierzu auch Calorimetry bei Langhaarwiki. Ich habe beim Stricken diese Anleitung auf knitty.com verwendet und bin sehr begeistert von dem kleinen Projekt. Endlich kann ich jetzt auch in der kalten Jahreszeit Dutts tragen. Außerdem habe ich relativ dicke Wolle verwendet, sodass ich nur halb so viele Maschen anschlagen musste, wie in der Anleitung angegeben und das Calorimetry nach sehr kurzer Zeit bereits fertig war. Trotzdem ist es breit genug, dass es genug Kopffläche abdeckt und wärmt. Einziger Wermutstropfen: Wie in der Anleitung angegeben, haben sich beim Stricken Löcher gebildet (sieht man auf den Bildern sehr gut). Das soll so sein, ich würde es ohne diese Löcher jedoch noch schöner finden. Aber das kalte Wetter ist ja noch nicht vorbei und das Calorimetry wird sicher kein Einzelkind bleiben. Beim nächsten Mal wirds dann eben ohne Löcher gestrickt.

Calorimetry Calorimetry


Anleitung: Calorimetry auf knitty.com
Wolle: Soft Wool von Wolle Rödel
Wollbilanz: 50g gekauft, etwas über die Hälfte verstrickt
Nadelstärke: 5,5
Sonstige Materialien: Holzknopf von Karstadt
Wiederholungswert?: Ja! Anleitung kann man leicht und schnell nebenbei stricken, nur die Löcher würde ich beim nächste Mal vermeiden. Außerdem werde ich dann dafür mehrfarbige Wolle besorgen, das sieht sicher auch sehr schick aus.

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Seit Anfang des Jahres habe ich einen besonders großen Drang, überall mehr Ordnung reinzubringen und alles mögliche auszusortieren. Im Zuge dessen wollte ich unbedingt eine hübsche Aufbewahrung für meine Ohrringe basteln. Also habe ich im Internet ein wenig nach Inspirationen gestöbert. Was ich brauchte und wollte, war eine Ohrringgarage, an welche ich auch meine Ohrstecker anbringen konnte. Entschieden habe ich mich dann, inspiriert durch den Beitrag dazu bei Ikea Hackers, für einen Tolsby-Bilderrahmen von Ikea, welchen man ganz leicht in eine hübsche Ohrringgarage verwandeln kann. Das Problem ist zunächst: Der Rahmen ist zwar sehr günstig, aber die weiße Plastikoptik hat mir überhaupt nicht gefallen. Zufällig hatte ich von meinen Weihnachtsgeschenken aber noch rotes Papier mit weißen Punkten hier. Perfekt!

Ohrringgarage Ohrringgarage
Also schnell den Bastelkleber geschnappt, das Papier in kleine Schnipsel gerissen und den Rahmen damit verschönert. Der Verschönerung sind in Bezug auf das verwendete Material aber natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich stelle mir zum Beispiel Stoff oder Wolle auch sehr hübsch vor. Ursprünglich wollte ich den Rahmen ins Badezimmer stellen und habe daher nach dem Trocknen noch eine Schicht Mattlack drübergepinselt, um das ganze vor der Badezimmer-Feuchtigkeit zu schützen. Mittlerweile steht der Rahmen allerdings im Schlaf/Arbeitszimmer, da ich ihn so schick finde. Zum Schluss benötigt man nur noch ein Stück Stramin, ich hatte meines von buttinette, welches in den Rahmen geschoben wird. Daran können dann die Ohrringe befestigt werden. Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen Ohrringgarage und freue mich, dass ich endlich wieder einen Überblick über meine Ohrringe habe. Und die Farbwahl ist perfekt für meine Ohrringsammlung. Auch dort dominiert eindeutig die Farbe rot. Wie bewahrt ihr denn eure Ohrringe auf?

Ohrringgarage Ohrringgarage