Die Zeit rast schon wieder. Im April war es hier ziemlich ruhig und im Mai wird sich das leider nicht ändern. Einige Baustellen in Uni, Arbeit und sonstigem Privatleben lassen mir momentan wenig Zeit für den Blog (gerade habe ich aber immerhin meine thematisch passende Hausarbeit zum work-life Konflikt abgegeben). Das heißt aber nicht, dass ich nebenbei kreativ untätig bin. Das Abschlussballkleid meiner Schwester wird zum Beispiel nebenbei trotzdem genäht. Gestern hat meine Schwestern den aktuellen Stand des Kleides anprobiert. Ein paar kleine Änderungen muss ich noch vornehmen (an der Puppe sitzt es sowieso ein wenig anders, da diese meine Maße besitzt) sowie das Futter  und den Reißverschluss nähen. Und gebügelt wird es natürlich auch noch mal, auf dem Stoff sieht man im Licht ja jedes kleine Fältchen ;)

Abschlussballkleid Abschlussballkleid
Insgesamt lässt es sich momentan aber sehr gut nähen. Meine Nähmaschine und der Brautsatin sind anscheinend gute Freunde. Und mittlerweile bin ich auch ganz zufrieden mit dem Zwischenergebnis, was wahrscheinlich vorallem damit zusammenhängt, dass es meiner Schwester gefällt. Man ist mit sich selbst ja meistens doch etwas kritischer. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf das Endergebnis und hoffe, dass meine Schwestern das dann immer noch tragen mag =)

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Momentan ist es hier ein wenig still. Das bedeutet aber nicht, dass sich hinter den Kulissen nichts bewegt. Nach über einem Jahr habe ich gedacht, dass der Blog mal wieder einen neuen Anstrich bekommen könnte und arbeite dementsprechend fleißig an einem neuen Design und anderen kleinen Änderungen. Ansonsten bin ich immer noch ein wenig im Ordnungs- und Aussortierfieber. In diesem Zusammenhang habe ich mich auch um meinem Kleiderschrank gekümmert und endlich ausgemistet. Viel zu viele Dinge, die ich viel zu selten bis gar nicht trage.

Tshirts
Tshirtgarn herstellen
Aus meinen alten Tshirts habe ich dann kurzerhand Tshirtgarn hergestellt und kann dieses nun weiterverarbeiten. Im Internet findet man für die Herstellung des Garns einige Anleitungen. Besonders gut gefallen hat mir die Anleitung bei centibastelt. Sie hat die Herstellung des Garns auf unkomplizierte Art erklärt und das Nachmachen geht wirklich flott. Damit ich genug Material habe, wurde ich auch von meiner Schwester mit alten Shirts versorgt. Vielen Dank dafür! Aus dem Garn wird dann als nächstes ein Körbchen gehäkelt, in dem ich meine angefangenen Strickprojekte lagern kann. Die liegen immer noch in einer Plastiktüte – das muss dringend geändert werden =)

Tshirtgarn

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Geschafft! Die erste von fünf Hausarbeiten ist abgegeben und ich darf mich nun in den Oster-Kurzurlaub verabschieden. Leider hatte ich dementsprechend in den letzten Tagen erneut wenig Zeit zum Selbermachen, ABER ich hatte Zeit, um ein paar Projekte zu planen und auf meine To-Do-Liste zu setzen. Dank Stoffmarkt und Internet bin ich auch stolzer Besitzer einiger neuer Stoffe und in den meisten Fällen sind diese auch schon fest für bestimmte Projekte verplant. Meine Pläne möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Satin Bordeaux

Das wichtigste Projekt der nächsten Zeit ist natürlich das Abschlusskleid meiner Schwester (nach diesem Schnittmuster aus der Burda 06/2011). Hier möchte ich mir natürlich besondere Mühe geben, weil es nicht “nur” für mich und darüber hinaus noch für einen besonderen Anlass gedacht ist. Daher soll es nicht wieder in einer Nacht-und-Nebel-Aktion fertiggestellt werden, wie das Probekleid. Aber ich bin zuversichtlich. Bestellt habe ich dafür Brautsatin in bordeaux (auf dem Foto ein wenig zerknittert, der Gute), passendes Futter und der Reißverschluss ist auch schon da. Es steht dem Nähen also nichts mehr im Wege.

grauer Jersey und Bündchenware
Ein Stück grauer Jersey inklusive passender Bündchenware wurden ebenfalls bestellt, da ich bald meine erste Hose nähen möchte und zwar nach diesem Schnittmuster aus der Burda 11/2012. Dort gibt es eine extra Nähschule für die Hose und falls trotzdem etwas schief läuft, dann ist es nicht so wild, weil ich sie sowieso nur zuhause tragen werde.

Jersey rot mit weißen Punkten
Außerdem war ich auch auf dem letzten Stoffmarkt in meiner Nähe und habe trotz schlechten Wetters wieder zugeschlagen. Dieser rote Jersey mit weißen Punkten musste einfach mit, das ist genau meine Farbe =) Vernäht werden soll er zu einem einfachen Oberteil, Nr. 13 aus der Ottobre 05/2012, welches auf Papier auch bereits zugeschnitten ist (ein paar Pausen darf man sich während der Uniarbeit auch mal gönnen).

Schwarz weiße Punkte
Wie man sieht, stand der Stoffmarkt ganz im Zeichen von Punkten, denn es ist auch noch dieser schwarze, etwas durchsichtige Stoff mit weißen Punkten in die Einkaufstasche gewandert (meine Hand zeigt, wie blickundicht er ist). Aus diesem Stoff soll auch ein Oberteil werden, allerdings habe ich mich hier noch nicht genau für einen Schnitt entschieden.

Fleece dunkelbraun
Und zum Abschluss habe ich noch einen brauen Fleece aus meiner Stoffsammlung gekramt, der es ebenfalls verdient, bald vernäht zu werden. Passend zum ewig kalten Wetter soll aus dem Fleece noch ein Pulli werden. Auch hier steht das Schnittmuster noch nicht ganz fest.

Es stehen also wieder viele Projekte auf meiner To-Do-Liste und ich hoffe, dass ich bald die ersten Ergebnisse zeigen kann.

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kariertes Kleid kariertes Kleid

Momentan ist soooo viel zu tun. Ich sitze quasi 24 Stunden vorm PC, um nächste Woche zwei Hausarbeiten abgeben zu können. Um trotzdem mal ein wenig Ablenkung zu bekommen, habe ich noch fix die letzten Stiche an meinem Kleid genäht und ZACK ist es fertig. So kann ich heute endlich mal wieder beim Me-Made-Mittwoch mitmachen. Ich nähe eindeutig viel zu wenig für mich selbst.

Ich trage das Kleid in einer unauffälligen Kombination mit schwarzer Strumpfhose und schwarzem Shirt drunter, da kurzärmlich noch ein wenig zu kalt wäre, ich aber die Puffärmelchen nicht mit einer Jacke verdecken will. Da ich momentan aus oben genanntem Grund sehr selten das Haus verlasse, fiel die Schuhwahl auf meine Hausschuhe. Ich freue mich, dass ich das Kleid endlich fertig genäht habe. Das wird definitiv ein Lieblingsstück. Genäht habe ich es nach dem Schnitt Kleid 3 aus der Ottobre 02/2012. Und weil es auch in Aktion toll aussieht, gibt es noch ein Bild von einem kleinen Frühlingstänzchen, damit der Schnee endlich schmilzt und die Sonne heute mal wieder schneint ;) Damit verabschiede ich mich erstmal und gönne mir eine kleine Schreibpause, um auch bei den anderen Damen ein wenig stöbern zu können.

KariertesKleid_InAktion
 


Anleitung: Ottobre 02/2012, Kleid 3 “Cordelia”
Stoff: lila-weiß karierte Baumwolle (Karstadt)
Stoffbilanz: knapp 2,1 m
Fertigungsdauer: eine gefühlte Ewigkeite, weil ich aus Zeitmangel immer nur in kleinen Schritten vorangekommen bin
Wiederholungswert?: Auf jeden Fall. Ich liebe die Puffärmel und die Knopfleiste

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… habe ich mir gedacht und meiner Schwester in einem Anfall von Leichtsinnigkeit angeboten, das Kleid für ihre Schulabschlussparty zu nähen. Wenn ich viel zu tun habe, brumme ich mir gern noch mehr Arbeit auf. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich so selten etwas für mich selbstnähe. Mittlerweile ist das Schnittmuster ausgesucht sowie auch schon das Probekleid genäht. Fazit: Ihr gefällts und es passt mit kleinen Änderungen sehr gut, sodass ich mich jetzt an das richtige Kleid wagen darf. Und trotz der Mehr-Arbeit macht es mir natürlich auch Spaß zu nähen und ich freue mich darüber, dass ihr das Kleid gefällt.

Abschlusskleid probegenäht Abschlusskleid probegenäht

Das Probekleid sieht an meiner Schwester natürlich viel besser aus als an meiner Schneiderpuppe. Da wir nicht ganz die gleichen Maßen haben, ist das Oberteil an der Puppe nicht wirklich auf Figur geschnitten und ein wenig zu weit. Hübscher ist es natürlich, wenn es noch mal gebügelt wird, aber da es nur ein Probekleid ist, hab ich mir das für die Fotos gespart (und ich hätte neben meinen Hausarbeiten auch keine Zeit dazu gehabt, das ordentlich zu machen). Beim Beleg vorne in der Mitte des Oberteils hab ich ein klein wenig gepfuscht, weil das Kleid in einer Nacht- und Nebelaktion fertig genäht werden musste und auch da die Zeit ein wenig gedrückt hat (erkennt man das Muster? Wie viele andere Menschen auch brauche ich einfach den Zeitdruck, um Dinge zu erledigen…). Das sieht dann später beim richtigen Kleid natürlich besser aus. Auch den Saum hab ich mir gespart, weil die gewünschte Länge beim Nähen noch nicht  feststand und wir dann bei der Anprobe ein wenig herumprobiert haben. Der Ikea-Bomull-Stoff für unschlagbare 1 Euro pro Meter mit Familycard hat bei diesem Projekt sehr gute Dienste geleistet. Das Schnittmuster ist übrigens dieses hier aus der Burda 06/2011. Das einzige der unzähligen Schnittmuster in meiner Sammlung, das meiner Schwester gefallen hat.

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