Juchu, mein allererster MeMadeMittwoch. Getragen wird heute der Rock aus der Ottobre 02/2012, welchen ich bereits im letzten To-DIY-Eintrag erwähnt hatte (und welcher nun endlich fertig ist). Der Rock ist aus Leinen genäht worden und obwohl ich damals unbedingt Leinen wollte, war meine Wahl wohl im Nachhinein nicht ganz so klug, da der Rock leider unglaublich schnell total zerknittert aussieht (siehe Fotos) (und ich einfach zu faul zum Bügeln bin…). Aber man lernt ja dazu! Ansonsten bin ich mit dem Rock zufrieden. Das Nähen ging relativ fix und er passt sehr gut. Leider hatte ich zum Teil große Probleme beim Versäubern, weil ich damit zu spät begonnen habe und nicht mehr an alle offenen Kanten problemlos herangekommen bin, aber wie gesagt: Man lernt dazu. Und von innen muss sich ja niemand außer mir den Rock ansehen ;)

Alle weiteren MeMadeMittwoch-Teilnehmerinnen seht ihr übrigens hier auf dem neuen MeMadeMittwoch-Blog. Ich freue mich, endlich auch mal dabei zu sein und bin sicher, dass dies nicht mein einziger MeMadeMittwoch bleibt!


Schnitt: Ottobre 02/2012, Rock 11.
Stoff: hellbrauner Leinenstoff, letztes Jahr auf dem Stoffmarkt ergattert
Knöpfe: Holzknöpfe von Panduro Hobby
Änderungen: Habe den Rock nur an meine Größe angepasst, was vorallem heißt -> Kürzer! ;)
Gelernt: Knopflöcher nähen

Russischer Zupfkuchen nach dem Backen
Es war mal wieder an der Zeit, den Backofen für etwas anderes als Brot anzuwerfen. Das Ergebnis ist (der Lieblingskuchen aus meiner Jugendzeit): Russischer Zupfkuchen.
Gebacken habe ich den Kuchen nach diesem Rezept, wie fast immer allerdings mit weniger Zucker. Ich habe statt der angegebenen 200g jeweils 140g verwendet. Beim nächsten Mal werde ich auch weniger Teig für den Boden, also weniger Schokoteig, verwenden und ein bisschen mehr Käsekuchenteig mischen. Das Verhältnis kann noch verbessert werden, für meinen Geschmack war der Schokoboden dieses mal ein wenig zu hoch (siehe auch das Foto mit dem Kuchenstück). Ansonsten ist der Kuchen aber klasse. Das Rezept ist einfach, schnell gemacht und sehr lecker!

Russischer Zupfkuchen vor dem Backen

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Wie bereits im Gartenpost “Garten im August” zu sehen war, haben wir dieses Jahr eine reiche Brombeerenernte (für unsere Verhältnisse, immerhin wohnen wir in der Stadt und haben nicht so viel Platz im Garten, wie wir gern hätten). Zusätzlich hatten wir von unserem Nachbarn noch eine große Schüssel Jostabeeren bekommen. Natürlich kann man die ganzen Beeren auch sofort naschen. Da ich vor dem Urlaub aber nicht eine Woche lang nur Beeren essen wollte, wanderte der Großteil davon in zwei “Projekte”, die ich jetzt gern vorstellen möchte.

1. Marmelade kochen
Eine Möglichkeit, die Beeren zu verwerten, ist, sie zu Marmelade einzukochen. Aus den Jostabeeren ist eine Jostabeeren-Whiskey-Marmelade entstanden, es fehlen mir allerdings noch hübsche Etiketten, wie auf dem unteren Foto zu erkennen ist.

Zutaten: Jostabeeren, Gelierzucker (2:1), Whiskey.

Zubereitung: Jostabeeren säubern, zusammen mit dem Gelierzucker im Verhältnis von 2 (Früchte) zu 1 (Gelierzucker) in einen Topf geben. Nach Geschmack Whiskey dazu geben und alles gut verrühren. 3 Minuten sprudelnd kochen. Marmelade in Gläser abfüllen, gut verschließen und für ca. 10 Minuten auf den Deckel stellen. Fertig!

2. Rumtopf ansetzen
Das Ansetzen eines Rumtopfes ist in unserem Haushalt mittlerweile bereits eine kleine Tradition geworden. Jedes Jahr wartet man sehnsüchtig darauf, den Rumtopf im Winter anzustechen und auch Familie und Freunde freuen sich immer über ein Gläschen abgefüllten Rumtopf zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk. Dieses Jahr enthält unser Rumtopf einen großen Teil eigene Brombeeren aus dem Garten und ist auch bereits gut gefüllt =)

So geht’s: Man kann im Mai/Juni mit dem Ansetzen des Rumtopfes beginnen und als erstes Erdbeeren dazugeben. Je nach Geschmack und nach Platz im Topf können in den weiteren Wochen/Monaten weitere Früchte wie z.B. verschiedene Beerensorten oder auch Mango, Birnen, Weintrauben, etc. dazu gegeben werden. Unser Rumtopf enthält traditionell nur Beerenfrüchte und auch nur wenige kleine, feste Erdbeeren, da diese sehr schnell matschig werden.  Außerdem sollte laut verschiedenen Rezepten eigentlich pro 500g Früchte ca. 250g Zucker (also Verhältnis 1:2)  dazu gegeben werden. In unserem Rumtopf befindet sich jedoch immer sehr viel weniger Zucker (Verhältnis 1:4 bis 1:8). Damit das Ganze schließlich auch zu einem  RUM-Topf wird, werden die Früchte jeweils mit Hochprozentigem (Rum muss es nicht zwingend sein) >54% aufgegossen. Für den besonderen Geschmack werden außerdem einmalig  zwei grüne Wallnüsse dazugegeben. Danach muss immer wieder ein Deckel auf den Topf gesetzt und alles dunkel und kühl gelagert werden.  Man sollte immer mal wieder nachschauen, ob noch alle Früchte mit Flüssigkeit bedeckt sind, ansonsten am besten noch etwas Hochprozentigen dazu gegeben, sodass die Früchte immer ca. fingerbreit bedeckt sind. Im Winter (bzw.  ca. 4 Wochen nach dem Zugeben der letzten Früchte) sind die Früchte gut durchgezogen und der Rumtopf kann angestochen werden. Man kann ihn pur löffeln oder aber auch sehr gut zu Vanilleeis servieren. Die Früchte haben es nach einer so langen Zeit jedoch ganz schön in sich! ;)

Da bin ich wieder. Meine 2-wöchige Abwesenheit hier im Blog hatte einen guten Grund: Der langersehnte Sommerurlaub stand vor der Tür. Diesmal ging es nach Norwegen, vorallem um mal eine Zeit lang fernab der Zivilisation zu wandern. Obwohl es nicht ganz zum Thema “Selbermachen” passt, kommen heute trotzdem ein paar Fotos aus dem Urlaub (plus eine eigene Kategorie “Weltenbummeln”), damit ich noch ein wenig länger in den schönen Erinnerungen schwelgen kann und ab dem nächsten Eintrag gibts dann wieder viel Selbstgemachtes.

Eine Woche lang gings durch den Rondanenationalpark. 15kg auf dem Rücken, meistens bei schönstem Sonnenschein. Dabei war die ein oder andere Schwierigkeit zu meistern. Es ging…

… durch kleine Birkenwäldchen…

… über Geröllfelder…

… auch mal quer durch den (letzten) Schnee…

… über wackelige Brücken…

… über noch viel wackeligere (und teilweise sehr glitschige) Steine, wenn keine Brücke vorhanden…

… an Wasserfällen “vorbei” oder auch mal direkt darunter durch…

… oft steil bergab…

… aber zu meinem Leid noch viel öfter steil bergauf.

Mit dabei war natürlich das treue Zelt, welches uns die ganze Woche über ein trautes Heim war.

Kurz vor und nach dem Wandern gabs dann noch ein wenig Sightseeing und Kultur in Oslo und Bergen.

Oslo

Schiefe Häuser in Bergen

Um auch hier noch mal ein wenig aktiver zu werden, haben wir einen Fjord mit dem Kajak erforscht.

Die letzten 2 Wochen sind definitiv viel zu schnell vorbei gegangen!

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Es wird mal wieder Zeit für eine kleine Gartentour…


Wenn etwas in unserem Garten wächst, dann sind es Brombeeren. Diese riesige Schüssel rechts plus mehrere kleinere konnten wir dieses Jahr schon ernten, obwohl auch die Nachbarn immer gern von unserem Brombeerbusch naschen/mit ihren eigenen Schüsseln ernten. Und es sind immer noch einige Beeren dran. Das Beste ist, dass wir uns nicht mal wirklich um den Busch kümmern müssen momentan. Das Wetter ist ideal: Es ist warm, regnet aber immer mal wieder kurz, sodass wir nicht gießen müssen (zumindest draußen nicht). Nur die Sonne könnte ein wenig mehr scheinen…

Im und um das Gemüsebeet herum hat sich nicht so viel getan. Der eine Kartoffelsack beherbergt immer noch riesige Pflanzen, auch, wenn diese mittlerweile durch die Schnecken etwas mitgenommen und abgefressen aussehen. Das Gemüsebeet hat Zuwachs bekommen: Aus einem umfunktionierten Komposter aus dem Baumarkt (Holzgestellt, oben rechts) haben wir unser eigenes kleines Hochbeet “gebaut”. Dort wollte ich dem Salat und den Radiesschen noch eine zweite Chance geben in diesem Jahr – bisher hat es aber auch nur wenig gebracht. Immerhin konnten ein paar Salatblätter geerntet werden ;)

Außerdem stehen auch die Bohnen kurz vor der Ernte, falls man auf dem Bild etwas erkennen kann, leider hat sie Sonne nicht so richtig mitgespielt beim Fotografieren. Ein wenig gnädiger war die Sonne dafür beim Foto der Zucchini. Eigentlich hatten wir diese Pflanze ursprünglich als Gurke geschenkt bekommen. Vor zwei Wochen bemerkte ich allerdings die riesigen Blüten und die generelle Ähnlichkeit mit der Zucchinipflanze vom letzten Jahr. Dann ist es eben eine Zucchini, ich bin ja flexibel ;)

Im Gewächshaus sieht es schön grün aus (bis auf den Boden) und es riecht herrlich nach Tomaten. Die dazugehörigen Tomatenpflanzen sehen wunderbar aus, tragen aber immer noch sehr wenig. Auch den restlichen Pflanzen im Gewächshaus geht es sehr gut, sogar die selbstgezogene Basilikumpflanze wächst heran (unten rechts). Ich hoffe, dass diese sich dann später auch ein bisschen besser hält als die gekauften Pflanzen aus dem Supermarkt, die mir nach ein paar Wochen immer eingehen.

Wenn auch eher wenig, so sind doch schon ein paar Früchte zu erkennen. Ein paar Tomaten, Parpika und Gurken. Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Wochen noch entwickeln wird.

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