Schon lange wollte ich eine eigene Schneiderpuppe haben. So ein Püppchen mit den eigenen Maßen bietet schon einige Vorteile, für allem für die Anpassung von Genähtem an die eigene Figur. Eine Kaufpuppe ist eine schöne Sache, war mir aber zu ungenau und dafür dann doch zu teuer. Also ist wie immer Selbermachen angesagt. Im Internet findet man dafür verschiedene Anleitungen und Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Zutaten (siehe z.B. hier und hier). Am meisten hat mich die Variante mit Gewebeband und weicher Füllung überzeugt, wie sie z.B. auf der Burdastyle-Seite zu finden ist. Zusammen mit einer Freundin ist das dann eine tolle Nachmittagsbeschäftigung =)

Verwendet haben wir

  • nicht mal eine Rolle Gewebeband (wir haben zu zweit ein wenig mehr als eine Rolle benötigt – hatten mit viel mehr gerechnet)
  • ein altes, enges T-shirt
  • Frischhaltefolie für Hals und Hüfte, falls das T-shirt nicht lang genug ist
  • Schaumstoff von unserer alten Matratze sowie Füllwatte für das Innenleben des Püppchens
  • Pappe um alle Öffnungen zukleben zu können
  • etwas, das als Ständer fungieren kann

Schneiderpuppe basteln - Erste Schritte
Schneiderpuppe - fast fertig

Das Einwickeln ging relativ fix und ich habe mich auch nicht so eingezwängt gefühlt, wie ich befürchtet hatte. Interessant ist, dass man seinen Körper/seine Figur während des Einwickelns und auch durch das fertige Modell noch ein bisschen besser kennenlernt. Nach dem Einwickeln wird dann einfach das T-Shirt aufgeschnitten, man pellt sich raus und klebt den Einschnitt mit ein bisschen Gewebeband wieder zu. Dann kann man die Puppe befüllen und die Öffnungen an Armen, Hals und Hüfte mit Pappe schließen. Leider habe ich noch nichts hier, das ich als Ständer nutzen könnte (außer meinen Notenständer, aber den brauche ich noch), so dass die endgültige Fertigstellung noch auf sich warten lässt. Auch eine Art Bezug werde ich wohl noch für die Puppe nähen, damit sie ein bisschen weniger grau erscheint. Ich freue mich schon sehr darauf, bald an meinem eigenen Schneiderpüppchen abstecken zu können!

>> Den zweiten Teil des Schneiderpüppchen-Bastelns findet ihr mittlerweile hier.

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Und eine neue Runde Geburtstagsgeschenke, diesmal für meinen Freund. Für ihn gab es dieses Jahr eine selbstgemachte Sonnenbrillentasche, ein Superpunk-Fan-T-shirt und eine bestickte Karte.
Die Sonnenbrillentasche hab ich passend zu seiner Handytasche genäht, die ich ihm letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hatte. Außerdem hab ich für die Innenseite ein bisschen von dem Eulenstoff verwendet, der von meiner Nähgarnkatze übrig geblieben ist. Fast zu schade für die Innenseite, aber außen wäre er mir doch etwas zu kitschig für ihn gewesen.


Für das Superpunk-T-shirt konnte ich endlich das Freezerpapier einsetzen, das ich hier schon seit längerem liegen hab. Anleitungen fürs T-Shirt bemalen findet man im Internet zur Genüge (z.B. hier und hier).
Falls ihr das noch nie gemacht habt: Gewünschtes Motiv aus dem Freezerpapier ausschneiden, aufbügeln, mit Stoffmalfarbe ausmalen, trocknen lassen, Freezerpapier abziehen, auf links bügeln und fertig. Fürs nächste mal brauche ich aber auf jeden Fall bessere Schneidemesser, ich hatte dieses mal nur unser Cutter zur Verfügung, da ließ sich nicht alles so schneiden, wie ich wollte, gerade bei den kleinen Buchstaben. Auch frage ich mich, inwieweit man die Punkte trocknen lassen und Freezerpapier abziehen tauschen sollte. Ich habs diesmal erst trocken lassen und dann das Freezerpapier abgezogen, hab aber aber paar ganz kleine Nasen dadurch in die Farbe gerissen (bzw. aus der Farbe heraus). Beim nächsten mal lasse ich es wohl nur kurz antrocken und werde das Freezerpapier dann schon lösen, so ähnlich macht man es ja auch beim Streichen von Wänden.
Jetzt möchte ich aber auch noch ein T-Shirt für mich bemalen!
Eine Karte gabs natürlich auch. Die Idee mit der bestickten Karte habe ich bei Stefanie von a squeaky swing gesehen und musste das auch unbedingt ausprobieren, zumal ich ja sowieso schon länger Sticken wollte und warum nicht mit einer Karte beginnen?!

Der Geburtstag meiner Mum ist jetzt auch schon ein wenig her, aber für sie hab ich mich endlich mal am Häkeln probiert und die tollen Blumen gehäkelt, die ihr auf dem Foto seht. Da sind natürlich noch ein paar kleine Fehler dabei, aber es war ja auch mein erster Versuch (naja, eigentlich schon der zweite, aber der letzte musste damals verworfen werden, weil meine Wolle nicht so wollte, wie sie sollte, was mich letztendlich ein bisschen demotiviert hatte). Als Anleitungen diente die von tagtraeumerin.de und von mitnadelundfaden.blogspot.de und ich habe dafür Wollreste von der Wolle dieser Mütze verwendet, die ich noch seit Weihnachten hier liegen hatte. Generell habe ich viel zu viele angefangene (Mini-)Knäule und weiß momentan noch nicht so recht, was ich damit anfangen soll… Da kam mir das Häkelblumen “Projekt” schon mal sehr gelegen =)


Neben den Häkelblumen hab ich natürlich noch eine hübsche Karte gestaltet. Die Idee mit den Ballons hab ich bei den Mädels von linutilecologne entdeckt. Die Buchstaben auf der anderen Seite hab ich, wie die Ballons ebenfalls (ich brauhe unbedingt einen Stanzer!), aus einer Zeitschrift ausgeschnitten. Zum Schluss möchte ich noch auf meine Verpackung hinweisen. Ich sammle ja schon seit längerem hübsche Papiertüten und nicht allzu zerknitterte Briefumschläge, die ich dann als Geschenkpapier wiederverwenden kann. Mit ein paar meiner neuen Stepmel aufgehübscht und den Häkelblumen als Deko hat man eine hübsche Verpackung gezaubert. Natürlich gibt es auch tolles Geschenkpapier, aber ich finde es immer wieder schrecklich, wie viel Müll ich damit produziert habe. Und warum für etwas Geld ausgeben, dass ich auch kostenlos bekomme?

Heute gibts nicht Selbstgemachtes, aber etwas, das ich zum Selbstmachen verwenden kann. Ich wollte seit langem nämlich schon ein paar schicke Stempel haben. Zufällig entdeckte ich bei Mädchen mit Herz einen Eintrag über ihre Bestellung bei Minipunkt und war gleich begeistert. So viele tolle Stempel! Also habe ich mir ein paar Lieblingsartikel zusammen gesucht und bestellt. Die Stempel (und Stempelkissen) kamen sehr schnell bei mir an, waren hübsch verpackt und es waren als Extra 1+2 Postkarten dabei. Jetzt kann ich endlich alles mit hübschen Stempeln verschönern =)

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Am Wochenende habe ich mal wieder meine Familie besucht und war dort sehr fleißig. Neben dem Stricken habe ich mit meiner Schwester ein wenig gebastelt. Für die Schule hat sie eine Anleitung für ein Knickwindlicht herausgesucht und ich durfte unter ihrer Anleitung nachbasteln. Das Ergebnis sieht so aus (man achte mal wieder nicht auf die schlechte Fotoqualität):
Das Ganze sollte ursprünglich mal mit doppelseitigem Klebeband halten, aber leider hat sich das Papier immer wieder davon gelöst und das Windlicht sich somit an dieser Seite geöffnet. Die Version auf dem Foto wurde nun mit der guten, alten Heißklebepistole haltbar gemacht, wobei man natürlich darauf achten muss, nur ganz wenig Kleber zu nutzen, da es sonst zu knubbelig wird an der geklebten Stelle.
Ich bin jetzt aber ein Fan dieser Knickwindlichter geworden und werde für die nächste Gartenparty als Deko sicher noch ein paar davon herstellen!

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