… habe ich vor kurzem Hausschuhe für meinen Freund. Bisher musste er immer die Ikea-Hausschuhe benutzen, die mittlerweile nicht mehr ganz so frisch aussahen. Neue, schicke Hausschune mussten also her. Da traf es sich gut, dass ich zufällig noch Filzwolle hier liegen hatte, die ich vor ein paar Wochen mal bei Idee im Angebot gekauft hatte. Zwar wollte ich daraus eigentlich für mich Hausschuhe stricken, um erstmal ein Gefühl fürs Filzen zu bekommen. Aber mein Freund hatte die Schuhe definitiv dringender nötig und ich bin ja flexibel mit der Wollverteilung. Demensprechend sind seine Hausschuhe nun mein Premiere-Filzstück.

Filzhausschuhe
Gestrickt habe ich die Hausschuhe in Anlehnung an eine Anleitung von Drops. Wie schon bei meinen letzten verschenkten Hausschuhen wurden auch diese hier in Hin- und Rückreihen gestrickt und das fertige Strickstück nachher an zwei Enden zusammengenäht. Das hat mich als Sockenstrickerin mal wieder verwirrt. Vorallem beim oberen Hausschuhe habe ich mächtig improvisiert, was die Größe angeht. Man sieht das sehr gut an dem kleinen Höcker, den er auf dem Fuß hat. Mein erster Entwurf war hier viel zu klein geworden und ich habe einfach noch ein paar Maschen und Reihen dran gestrickt. Dass der Schuh mal kleiner war, fällt nach dem Filzen nicht mehr wirklich auf, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Mühe in Bezug auf die Form geben sollen. Mit dem zweiten Schuh bin ich allerdings sehr zufrieden.

Nach dem Stricken und Zusammennähen habe ich die Hausschuhe insgesamt 3 mal in der Waschmaschine (40 Grad) gewaschen, damit sie die richtige Größe bekommen. Abgesehen von dem oben angesprochenen kleinen Höcker passen sie auch sehr gut. Dementsprechend kann ich meinen ersten Filzversuch als gelungen erklären.

Filzhausschuhe


Anleitung: DROPS 124-12 by DROPS Design
Wolle: Feltro Fashion Nodo von Lana Grossa
Wollbilanz: 200g gekauft, 190g vertrickt

Zusammen mit den Filzhausschuhen kann ich heute auch meine selbsterstellten Schuhbretter aus Pappe zeigen. Zur Präsentation von Socken und solchen Hausschuhen finde ich es einfach schöner, wenn ich diese irgendwo aufziehen kann. Solche “Bretter” habe ich im Internet schon das ein oder andere Mal selbstgemacht gefunden. Das wollte ich unbedingt auch probieren. Beim Abmalen der Fußkonturen bin ich so vorgegangen wie in dieser Anleitung. Da das Erstellen so schnell geht, habe ich gleich sowohl für meine Größe als auch für die Größe meines Freundes Sockenbretter ausgeschnitten. Jetzt muss ich auf jeden Fall mal wieder ein paar (Paar) Socken stricken =)

Sockenbretter

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Eines meiner selbstgemachten Weihnachtsgeschenke aus dem letzten Jahr waren selbstgegossene Kerzen in Teetassen. Das ist ein tolles Upcyclingprojekt im zweifachen Sinn. Zum einen kann man alte Kerzenreste weiterverwenden, daher habe ich über das letzte Jahr fleißig alle Kerzenreste gesammelt, die bei uns im Haushalt so angefallen sind. Zum anderen kann ich so ein paar hübsche Teetassen in Szene setzen. Vor ein paar Jahren bekam ich von meiner Oma eine große Kiste voll altem Geschirr. Da unsere Küche aber  nicht die größte ist, haben wir uns einen Teil des Geschirrs für den täglichen Gebrauch herausgesucht, der andere Teil landete jedoch erstmal auf dem Dachboden. Nun sind aber ein paar Tassen davon in die Wohnung zurückgekehrt.

Teetassenkerzen

Ein tolles Projekt ist es auch, weil man alle Materialien dafür im Haushalt finden kann. Die Idee, Kerzen in Teetassen zu gießen, schwirrt schon seit einiger Zeit im Internet und in Büchern herum. Ich habe mich bei meiner Herstellung beispielsweise von dem Beitrag in dem Buch Everthing Alice inspirieren lassen. Für die Teetassen-Kerzen werden benötigt

  • hübsche Teetassen
  • Kerzenreste
  • Wolle (100% Baumwolle) als Docht
  • eine leere Konservendose als Gefäß, um das Wachs zu schmelzen

Zunächst müssen aus den alten Kerzenreste die alten Dochte entfernt werden. Dann wird die Konservendose in ein Wasserbad gestellt und in der Dose die Wachsreste erhitzt, sodass sie flüssig werden. Nebenbei können in die Teetassen die Dochte mittig eingehängt werden, ich habe sie dafür an Löffeln befestigt und diese auf die Tassen gelegt. Wenn das Wachs flüssig ist, wird es einfach in die Teetassen gegossen und man lässt das ganze trocknen. Zum Schluss habe ich die Dochte von den Löffeln befreit, ein wenig gekürzt und fertig sind die neuen Kerzen.
Teetassenkerzen

Teetassenkerzen

Als Tipp habe ich im Internet gelesen, dass man die Woll-Dochte vorher gut in flüssigem Wachsw tränken soll, weil sie so besser brennen. Das habe ich dieses mal noch nicht gemacht, meine Dochte brennen auch ohne dieses Vorgehen gut. Beim nächsten Mal werde ich es aber mal ausprobieren und vergleichen.

Wie immer gibt es auch im Moment viel zu tun, weswegen ich mit meinem Adventskranzpost doch tatsächlich einen Tag zu spät dran bin. Macht aber nicht, es bleibt ja trotzdem noch genug Zeit, um sich an dem Adventskranz zu erfreuen. Ein Kranz im eigentlichen Sinne ist es dieses Jahr sowieso nicht geworden. Nachdem ich die letzten Jahre immer einen “richtigen” Kranz gebastelt und bestückt habe, wollte ich dieses Jahr gern etwas anderes ausprobieren. In einer Zeitschrift habe ich die Idee gesehen, die Kerzen in Tontöpfen aufzustellen. An diese Idee habe ich dieses Jahr angeknüpft.

Verwendete Materialien:

  • 4 Tontöpfe
  • Farbe, Pinsel, Edding
  • Fimo, Ausstechform in Pilzform
  • Erde, Moos, Kerzenhalter
  • Filz, Watte
  • Zackenschere
  • Weihnachtliche Figuren o.ä. zur Deko

Vorgehen:
Zuerst habe ich die Tontöpfe bemalt. Ich habe sie mit weißer Farbe grundiert und mit roter Farbe rundherum mit einem dünnen Pinsel Streifen gemalt. Die Tontöpfe wurden nach dem Trocken der Farbe mit Erde und Moos befüllt. Darauf habe ich jeweils eine Kerze mit ihrem Kerzenhalter gesteckt.

Aus ausgerolltem Fimo habe ich 4 Pilze ausgetochen, nach dem Trocknen rot bemalt und mit schwarzem Edding mit einer Zahl versehen. Die Fimopilze habe ich vor die Kerzen gestellt. Als Unterlage habe ich ein braunes Filzviereck mit der Zackenschere ausgeschnitten. Darauf habe ich ein wenig Watte gelegt, die Tontöpfe gestellt und das Ganze mit weihnachtlichen Figuren und Anhängern dekoriert. Fertig ist der Adventsschmuck.

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Bei uns ist es schon eine kleine Tradition geworden, dass mein Freund jedes Jahr von mir einen Adventskalender mit Teebeuteln bekommt. Die Teebeuteladventskalender kann man mittlerweile überall kaufen (DM, Budni, Reformhaus, Alnatura…), nur die Verpackung lässt dann meistens zu wünschen übrig und wird natürlich von mir noch ein bisschen individualisiert.
Heute gibt es einen kleine Anleitung für meine diesjährige Verpackungsidee.

Verwendete Materialien:

  • hübsches Packpapier
  • buntes Tonpapier, in Form gebracht mit einem Ausstanzer
  • weiße Wolle
  • Tacker, Schere
  • Teller, Tasse, Serviette

Vorgehen:
Ich hab das Packpapier in kleine Stücke geschnitten, sodass die Teebeutel  in dem einmal umgeschlagenen Papier Platz finden konnten. Die geschlossene Kante ist die Unterseite. Die linke und rechte Seite habe ich jeweils noch ein wenig nach innen eingeschlagen, damit die Kanten schöner sind und der Teebeutel innen einen besseren Halt hat. Die obere Öffnung habe ich so geknickt, dass die Packpapier-Verpackung Teebeutel-ähnlich aussieht. Zusammen mit jeweils einen Wollfaden, an dessen Ende ich zuvor ausgestanztes Tonpapier getackert hatte, wird die obere Öffnung dann ebenfalls zugetackert. Auf das ausgestanzte Tonpapier habe ich schließlich die entsprechende Adventskalender-Zahl geschrieben.
Zuletzt habe ich einen einfachen, großen Teller genommen, auf diesen eine Serviette gelegt und rundherum die 23 Teebeutelverpackungen (1-23) angrichtet. In die Mitte habe ich eine Tasse gestellt und dort die Nummer 24 platziert.

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit!

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Was macht noch mehr Spaß als allein vor sich hin zu werkeln und kreativ zu sein? Mit anderen kreativ sein!

Nachdem ich bisher Kreativtermine zum gemeinsamen Werkeln immer verpasst habe, konnte ich letztes Wochenende endlich an einem teilnehmen: am Craftraum. Beim Craftraum kann man in gemütlicher Runde kreativ sein und an verschiedenen Workshops teilnehmen. Dieses Mal gabs Workshops zu den Themen Nadelkissen nähen, Jutebeutel bemalen, Lippenbalsam erstellen, Vasen aus Altglas herstellen und Mobiles basteln.

Leider habe ich es nicht geschafft, alle Workshops auszuprobieren. Allerdings habe ich fleißig ein Mobile aus bunten Blättern und Ästen gebastelt, welches passend zur Jahreszeit nun unser Wohnzimmer schmückt, leckeren Lippenbalsam mit “Grüner Tee”-Duft zusammengemischt, der möglicherweise vor Weihnachten noch mal zwecks Geschenke-basteln in die Massenproduktion geht und zusammen mit einer Freundin für jeden von uns einen Beutel mit einer Katze bedruckt.  Meine Blumenvase hat leider den Nachhauseweg nicht ganz überstanden.

Mir hat der Abend sehr viel Spaß gemacht. Neben dem momentanen Unistress hatte ich endlich mal wieder Zeit, um kreativ zu sein. Da das Werkeln außerhalb meiner eigenen Wohnung stattfand, konnte mich auch nichts ablenken. Auch die “Workshopleiter” waren alle super nett und haben geholfen, wenn man nicht weiter wusste. Beim nächsten Craftraum bin ich bestimmt wieder dabei!

 

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