Lang ist’s her, dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe. Das “richtige” Leben hat mich mit Uni, Arbeit und allem drum und dran einfach zu sehr in Beschlag genommen, sodass aus einer geplanten kurzen Pause von ein paar Wochen eine Abstinenz mehrerer Monate wurde. Da es mir aber weiterhin Spaß macht, hier zu schreiben und mir das Ganze auch ein wenig gefehlt hat in der letzten Zeit, werde ich versuchen, hier wieder öfter von mir hören zu lassen.

Gerade die Weihnachtzeit eignet sich super fürs Selbermachen. Etwas verspätet, denn immerhin war am Sonntag bereits der erste Advent und auch der erste Dezember, zeige ich daher jetzt meinen diesjährigen Adventskranz und den tradtitionellen Tee-Adventskalender, den ich meinem Freund “gebastelt” habe.

Tee-Adventskalender 2013

Zum Tee-Adventskalender ist eigentlich gar nicht viel zu sagen. Dieses Jahr habe ich die 24 Teebeutel ganz unspektakulär in blau-braunem Packpapier eingepackt, mit blauen, ausgestanzten Zahlenanhängern versehen und in meiner Lieblingskeksdose gelagert. Ursprünglich hatte ich eigentlich vor, die kleinen Päckchen in einer Teekanne zu sammeln, aber wir haben hier leider keine Teekanne stehen, die groß genug dafür ist und um eine zu basteln, war nicht mehr genug Zeit. Vielleicht wird die Idee mit ins nächste Jahr genommen ;)
Meinen Adventskalender vom letzten Jahr findet ihr in diesem Beitrag.

Adventskranz 2013

Auch meine Adventskranzdeko habe ich in diesem Jahr wieder selbst gemacht. Dafür habe ich einen einfachen grünen Kranz gekauft und ihn mit weißen Kerzen auf goldenen Kerzentellern, roten Beeren, einem rot-weiß karrierten Band und Fimopilzen geschmückt. Die Fimopilze sind bereits vor 2 Jahren entstanden, als ich einen ähnlichen Kranz geschmückt habe. Dafür habe ich aus weißem Fimo Pilze geformt, diese mit Acrylfarbe in Fliegenpilzoptik bemalt und in den Fuß ein Stück stabilen Draht befestigt, um die Pilze schließlich in den Kranz stecken zu können.
Meinen Adventskranz aus dem letzten Jahr könnt ihr euch in diesem Beitrag ansehen.
Adventskranz 2013
Adventskranz 2013

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Momentan ist es hier ein wenig still. Das bedeutet aber nicht, dass sich hinter den Kulissen nichts bewegt. Nach über einem Jahr habe ich gedacht, dass der Blog mal wieder einen neuen Anstrich bekommen könnte und arbeite dementsprechend fleißig an einem neuen Design und anderen kleinen Änderungen. Ansonsten bin ich immer noch ein wenig im Ordnungs- und Aussortierfieber. In diesem Zusammenhang habe ich mich auch um meinem Kleiderschrank gekümmert und endlich ausgemistet. Viel zu viele Dinge, die ich viel zu selten bis gar nicht trage.

Tshirts
Tshirtgarn herstellen
Aus meinen alten Tshirts habe ich dann kurzerhand Tshirtgarn hergestellt und kann dieses nun weiterverarbeiten. Im Internet findet man für die Herstellung des Garns einige Anleitungen. Besonders gut gefallen hat mir die Anleitung bei centibastelt. Sie hat die Herstellung des Garns auf unkomplizierte Art erklärt und das Nachmachen geht wirklich flott. Damit ich genug Material habe, wurde ich auch von meiner Schwester mit alten Shirts versorgt. Vielen Dank dafür! Aus dem Garn wird dann als nächstes ein Körbchen gehäkelt, in dem ich meine angefangenen Strickprojekte lagern kann. Die liegen immer noch in einer Plastiktüte – das muss dringend geändert werden =)

Tshirtgarn

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Seit Anfang des Jahres habe ich einen besonders großen Drang, überall mehr Ordnung reinzubringen und alles mögliche auszusortieren. Im Zuge dessen wollte ich unbedingt eine hübsche Aufbewahrung für meine Ohrringe basteln. Also habe ich im Internet ein wenig nach Inspirationen gestöbert. Was ich brauchte und wollte, war eine Ohrringgarage, an welche ich auch meine Ohrstecker anbringen konnte. Entschieden habe ich mich dann, inspiriert durch den Beitrag dazu bei Ikea Hackers, für einen Tolsby-Bilderrahmen von Ikea, welchen man ganz leicht in eine hübsche Ohrringgarage verwandeln kann. Das Problem ist zunächst: Der Rahmen ist zwar sehr günstig, aber die weiße Plastikoptik hat mir überhaupt nicht gefallen. Zufällig hatte ich von meinen Weihnachtsgeschenken aber noch rotes Papier mit weißen Punkten hier. Perfekt!

Ohrringgarage Ohrringgarage
Also schnell den Bastelkleber geschnappt, das Papier in kleine Schnipsel gerissen und den Rahmen damit verschönert. Der Verschönerung sind in Bezug auf das verwendete Material aber natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich stelle mir zum Beispiel Stoff oder Wolle auch sehr hübsch vor. Ursprünglich wollte ich den Rahmen ins Badezimmer stellen und habe daher nach dem Trocknen noch eine Schicht Mattlack drübergepinselt, um das ganze vor der Badezimmer-Feuchtigkeit zu schützen. Mittlerweile steht der Rahmen allerdings im Schlaf/Arbeitszimmer, da ich ihn so schick finde. Zum Schluss benötigt man nur noch ein Stück Stramin, ich hatte meines von buttinette, welches in den Rahmen geschoben wird. Daran können dann die Ohrringe befestigt werden. Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen Ohrringgarage und freue mich, dass ich endlich wieder einen Überblick über meine Ohrringe habe. Und die Farbwahl ist perfekt für meine Ohrringsammlung. Auch dort dominiert eindeutig die Farbe rot. Wie bewahrt ihr denn eure Ohrringe auf?

Ohrringgarage Ohrringgarage

Nähkästchen
Schon lange habe ich mir ein schickes Nähkästchen gewünscht und jetzt endlich habe ich mir den Wunsch erfüllt.  Alle hübschen Nähkästchen, die ich bisher in Geschäften gefunden hatte, waren mir immer zu teuer (oder ich zu geizig). Außerdem ist “Fertig-Kaufen” ja sowieso langweilig. Also habe ich mir bei Buttinette ein einfaches, umbemaltes Holzkästchen bestellt und habe es selbst verschönert. Das tolle ist, dass ich alle Materialien für diese Verschönerung bereits zuhause hatte.
Benutzt habe ich: verschiedene Farben und Stoffreste.
NähkästchenNähkästchen
Ich habe das Nähkästchen von außen zuerst in einem dunkelbraun grundiert (Farbreste von unserer Gartenbank und anderen Holzboxen) und die oberen beiden Klappen mit Pilzen bemalt (Acrylfarbe). Innen habe ich die  Böden mit Stoffresten ausgeklebt. Die Stoffreste sind von einem Zuschnitt für ein Kleid übriggeblieben. Anstatt im Müll oder in meiner Stoffrestebox zu landen, hübschen sie nun mein Nähkästchen von innen auf. Sie waren oftmals allerdings nicht groß genug, um den gesamten Boden zu bedecken, sodass ich ein bisschen puzzeln musste, damit es passt. Mir gefällt das Ergebnis super. Jetzt kann ich es endlich fleißig befüllen. Und beim nächsten Mal wird auch noch das Rohkästchen selbstgewerkelt =)
Nähkästchen

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Schneiderpuppe Schneiderpuppe
Meine Schneiderpuppe ist endlich fertig. Man erinnere sich daran, hier habe ich bereits davon berichtet, wie ich begonnen habe, sie mit einer Freundin zusammen zu basteln. Vor kurzem hat mein Püppchen einen schicken Holzständer bekommen, damit sie auch stehen kann. Den Holzständer haben mein Freund und ich natürlich selbst zusammengebastelt. Ich habe mir hierfür im Baumarkt eine langen Holzstab (Länge=ca. Höhe, welche die Schneiderpuppe haben soll, ich habe sie allerdings ganz bis zum Ende geschoben, weil sie zu gut ausgestopft ist und ich mit dem Holzstab nicht bis zum Hals durchgekomen bin ;) ) und 4 kurze Holzstäbe (25cm) schneiden lassen, welche als Halterung für den Ständer dienen, sowie 5 Winkel gekauft.

Schneiderpuppe Schneiderpuppe
3 von den Winkeln haben wir dann an den kurzen Holzstäben befestigt, um diese zusammenzuhalten. Die 2 restlichen Winkel verbinden die kurzen Holzstäbe mit dem langen Holzstab. Das Bild sagt sicher mehr darüber als 1000 Worte ;) Ursprünglich wollten wir die 4 kurzen Holzstäbe an den 4 Seiten des langen Holzstabes anlegen und alles mit 4 Winkeln verbinden. Dann wären die Schrauben der Winkel sich allerdings in die Quere gekommen und so haben wir uns für die jetzige “unkonventioenellere” Konstruktion entschieden.
Schneiderpuppe

Dann wird der ausgestopfte Puppenkörper auf den Holzständer geschoben. Ich musste dafür erstmal wieder ein bisschen Platz machen in der Puppe, diese also am besten nicht zu prall ausstopfen, weil sie sonst möglicherweise aufplatzt. Und dann endlich: Fertig ist die Schneiderpuppe, welche auf meine Maße abgestimmt ist. Mit dem Püppchen habe ich endlich ein großes Wunschprojekt abgeschlossen. Ich hoffe, es motiviert mich, ein bisschen mehr für mich zu nähen. Ich überlege übrigens, inwieweit ich der Puppe noch einen Stoffüberzug nähe. Anfangs war das eigentlich ein fester Plan von mir, allerdings gefällt mir das spacige silberne Tape immer besser.

>> Den ersten Teil des Schneiderpuppen-Bastelns findet ihr hier.

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