Brot backen gehört mittlerweile schon seit 2 Jahren fest zu meinem Wochenablauf, wenn ich weiß, dass ich am Wochenende zuhause bin. Und obwohl sich ein “Standardbrot” herauskristalisiert hat, probiere ich natürlich weiterhin immer gern neue Rezepte aus.

Schwarzbierroggenbrot

Vor kurzem gab es daher ein Schwarzbierroggenbrot. Ich hab mich beim Backen an das verlinkte Rezept gehalten, habe aber nur die Hälfte der dort angegebenen Menge genommen, daher sieht das Brot auf dem zweiten Bild im Gegensatz zur Bierflasche auch so schmächtig aus ;). Das soll also keine (Schleich-)Werbung für das Bier sein (obwohl es sehr gut zum Brot gepasst hat), ich finde eher den Größenvergleich sehr interessant. Die Menge reicht für uns zwei locker übers Wochenede und auch ein paar Tage darüber hinaus.

Schwarzbierroggenbrot

Das Ergebnis hat sowohl meinem Freund als auch mir sehr gut gefallen. Das wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Brot gebacken habe.

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Dieses Jahr standen Lebkuchen ganz oben auf meiner Backliste für die Weihnachtszeit. Das liegt daran, dass ich im letzten Jahr ein sehr leckeres Rezept für Lebkuchen gefunden habe, welches ich heute mit euch teilen möchte. Als Basis habe ich dieses und auch letztes Jahr bereits dieses Rezept von chefkoch.de verwendet. Beim Nachmachen hab ich es ein wenig modifiziert.

Lebkuchen

Meine Zutaten:
250 g Honig
220 g brauner Rohrzucker
85 g Butter
1 Pck. Lebkuchengewürz
Schale von bis zu einer Zitrone
ca. 500 g Mehl
2 EL Kakaopulver
2 Eier
15 g Pottasche (1 Pck.)
2 cl Rum

500g Mehl ist hier ein Richtwert. Je nachdem, welches Mehl verwendet wird, muss noch ein wenig Mehl nachgeschüttet werden. Auch in Bezug auf die Zitronenschale sollte man sich vorher überlegen, wieviel man verwenden möchte. Ich habe dieses Jahr z.B. die Schale einer ganzen Zitrone verwendet und den Geschmack schmeckt man schon sehr raus. Die Lebkuchen schmecken so zwar auch gut, aber beim nächsten Mal werde ich ein wenig Zitronenschale weglassen.
Beim Kneten des Teigs ist eine Küchenmaschine übrigens von großem Vorteil. Im letzten Jahr habe ich das Kneten noch meinem Freund überlassen und der hat zum Teil ganz schön kämpfen müssen mit dem Teig, dieses Jahr hat die Küchenmaschine das Kneten übernommen und sehr gute Arbeit geleistet. Im Rezept steht außerdem, dass man den Lebkuchenteig mindestens eine Nacht ziehen lassen soll, besser jedoch bereits im Oktober ansetzt. Letzteres habe ich bisher nicht geschafft. Im letzten Jahr sowie auch in diesem habe ich den Teig jeweils ca. 2 Wochen ruhen lassen. Das Ergebnis hat mir geschmacklich schon mal sehr gut gefallen, die Lebkuchen sind auch sehr gut im Ofen aufgegangen. Vielleicht schaffe ich es im nächsten Jahr, den Teig ein wenig länger ruhen zu lassen, um das Ganze zu vergleichen.

Lebkuchen: Eichhörnchen vs. Igel

In Bezug auf die Backzeit steht im Rezept “etwa 20 Minuten bei 180 – 200°”. Ich habe beim Backen ein bisschen rumprobiert, da mit dieser Einstellung und Backdauer mein erstes Blech etwas zu knusprig geworden ist. Am besten sind die Lebkuchen bei 175° Ober-/Unterhitze geworden, die ca. 10-12 Minuten im Ofen waren. Wenn man sie rausnimmt, sind sie noch ein wenig weich, da muss man aufpassen, dass man sie nicht zerknittert (siehe die Falten des Igels auf dem Foto). In Bezug auf die Ausstechförmchen sind natürlich hierbei keine Grenzen gesetzt. Ich habe wild drauf losgestochen und auch alle nicht-weihnachtlichen Ausstechförmchen genutzt.

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Es kam natürlich, wie es kommen musste. Ich habe sowieso schon keine Zeit für nichts, wie ich in meinem letzten Eintrag berichtet habe, da fällt auch noch die böse Grippewelle über mich her. Nach 1 1/2 Wochen dahinvegetieren und Nichts-tun-können fühle ich mich aber langsam wieder stark genug, um meine To-Do-Listen wieder in Angriff zu nehmen. Das letzte Wochenende hat sicher viel zur Genesung beigetragen, da war ich nämlich mal wieder zuhause und konnte mich ganz von meiner Familie bekümmern lassen. Dementsprechend gabs am letzten Wochenende allerdings auch ausnahmsweise mal kein selbstgebackenes Brot.

Vollkornbrot mit Kernen

Die letzten Wochen war ich aber immer fleißig und habe fürs Wochenendfrühstück selbstgebacken. Ich backe immer noch mit meinem Sauerteig und wir sind mittlerweile die besten Freunde geworden. Dabei hat sich in den letzten Wochen ein Lieblingsrezept herauskristallisiert, das Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen gefunden auf ketex.de. Bei ketex findet man neben dem Vollkornbrot-Rezept auch noch viele weitere leckere Rezepte, von denen ich sicher in der nächsten Zeit noch mal das ein oder andere ausprobieren werde.
Vollkornbrot mit Kernen

Ich halte mich beim Backen ziemlich an das Rezept, lasse allerdings das Backmalz und die Kerne außen auf dem Brot weg. Dafür gibts immer mal wieder ein bisschen Brotgewürz dazugemischt und ich reduziere die Menge des Brotes, da wir hier meistens nur zu zweit davon essen. Da ich momentan freitags von zuhause arbeite, konnte ich das Brotbacken auch gut in meinen Tagesablauf integrieren. Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Freitag.

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Ein kurzes Weinupdate: Die Maischegärung ist mittlerweile abgeschlossen. Nach ca. 2 Wochen haben wir die Maische abgepresst. Dafür wurde ein Handpressbeutel und ein wenig Zeit benötigt. Der Wein wurde durch den Handpressbeutel geschüttet, sodass sich die Fruchtreste, die im Handpressbeutel hängengeblieben sind, von der Flüssigkeit getrennt haben. Jetzt sieht der Wein schon ein bisschen mehr nach Wein aus als vorher, so ohne Fruchtstückchen. Trotzdem ist er immer noch ziemlich trüb. Als nächstes kommt es zur Nachgärung, die Hefe blubbert also noch fleißig weiter. Danach wird der Wein noch mal gefiltert und dementsprechend klarer. Dadurch, dass die Gärung noch nicht ganz abgeschlossen ist, schmeckt der Wein momentan noch relativ süß. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Schritte =)

Weinepisoden…
Den ersten Teil von der Weingeschichte könnt ihr hier nachlesen.

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Auf meiner Back-To-Do-Liste standen Franzbrötchen schon lange Zeit an erster Stelle. Für alle Nicht-Norddeutschen: Ein Franzbrötchen ist eine leckere, zimt-zuckrige Backware, die jeder probieren sollte, wenn er mal in Hamburg ist. Letztes Wochenende waren Freunde zu Besuch, welche mittlerweile leider nicht mehr täglich mit Franzbrötchen versorgt werden können und da dachte ich, es sei die perfekte Gelegenheit, um endlich mal ein Rezept dafür auszuprobieren.

Ich habe die Franzbrötchen nach diesem Rezept (Link zu chefkoch.de) gebacken. Leider habe ich, aufgrund von ein wenig Zeitnot, den Teig nicht dünn genug ausgerollt, weswegen sie äußerlich natürlich noch optimiert werden können. Geschmacklich waren sie aber super. Auch den Zimt/Zucker-Inhalt muss ich noch mal optimieren, die Hälfte davon ist beim Backen leider rausgelaufen. Insgesamt ist es aber auf jeden Fall ein Rezept, welches ich bald noch mal ausprobieren werde, denn sie waren viel zu schnell aufgegessen ;)

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