Handytasche

Ich habe mich vor kurzem tatsächlich endlich mal wieder an die Nähmaschine gesetzt und eine Kleinigkeit genäht. Eine Handytasche ist es geworden, außen aus braunem Cord, innen aus einem dickeren, denimartigen Stoff, beides Reste aus meinem Stoffvorat. Das “Schnittmuster” ist auch nichts besonderes, eine einfache Tasche ohne Verschluss oder ähnlichem, damit ich schnell an das Handy komme.
Beim Nähen hab ich allerdings wieder gemerkt, wie ungern ich solch einen Kleinkram nähe – da sind mir Kleidungsstücke um einiges lieber. Daher freue ich mich besonders, dass in der nächsten Woche mein Nähkurs beginnt. Ich hab mich “spontan” für einen Nähkurs an der Uni angemeldet, ich dachte, solange ich noch Studentin bin, kann ich das auch noch ausnutzen. Durch den Kurs hab ich dann endlich wieder eine “feste” Nähzeit, ohne Ausreden und andere Ablenkungen in Form meiner Masterarbeit, sodass es hier dann hoffentlich bald auch wieder ein paar Kleidungsstücke zu sehen gibt. Insbesondere an Röcken mangelt es nämlich ein meinem Kleiderschrank und aufgrund der aktuellen Temparaturen ist das eine große Lücke, die dringend geschlossen werden muss.

Handytasche

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Gartenplanung 2014

Nachdem sich das Wetter dieses Jahr bereits von seiner besten Seite gezeigt hat, fangen wir nun langsam an, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen und die ersten Pflänzchen zu ziehen. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir dafür kein Saatgut neugekauft, sondern nutzen noch die Saatgutreste vom letzten Jahr.

Das erste Saatgut keimt schon im Keimcenter vor, bald darf es ins neu errungene Minigewächshaus einziehen. Leider ist das alte Minigewächshaus im letzten Jahr 2 mal auf dem Boden gefallen, danach war der (Plastik)Deckel komplett kaputt, daher haben wir uns dieses Jahr ein neues gegnnt. Bevor nun aber in diesem Jahr der Garten wächst und gedeiht, möchte ich noch einmal einen Rückblick auf das letzte Jahr wagen und mich damit sozusagen motivieren, das Ganze noch zu toppen =)
Durch den tollen Sommer hat der Garten uns letztes Jahr reich beschenkt. Die Tomatenpflanzen haben um die Wette getragen und insbesondere durch die beiden Pflanzen, die wir im Juni auf dem Wochenmarkt gekauft haben, konnten wir uns mehrere Wochen lang mit Tomaten sogar selbstversorgen. Die gekaufte Paprikapflanze hat ebenfalls einen guten Ertrag gebracht. Leider sind die selbst gezogenenen Pflanzen nicht ganz so produktiv gewesen. Zwar haben sie mehr getragen als im letzten Jahr (also mehr als gar nichts ;) ), aber das ist definitiv noch verbesserungsfähig. Mehr als ein paar Früchte pro selbstgezogenener Tomaten- und Paprikapflanze ist über den ganzen Sommer nicht herausgekommen.

Daneben hatten wir uns im Juni auch eine Gurkenpflanze vom Markt gegönnt. Beim Kauf sah diese sehr stark aus, auch kurz danach hat sie sich noch prächtig entwickelt, hat vielversprechend viele kleine Gurken hervorgebracht. Leider sind diese bis auf 2, die wir in den ersten Wochen geerntet haben, alle verschwunden. Das mysteriöse Verschwinden von kleinen Fruchtansätzen kennen wir auch schon von der Kürbispflanze vor 2 Jahren. Entweder waren es die Schnecken oder einer der Nachbarshunde. Sehr schade ist es auf jeden Fall.

Kartoffeln hatten wir ebenfalls gepflanzt, diesmal allerdings nicht in Jutesäcken, sondern nur direkt im Beet. Auch hier war der Ertrag ok, eine große Schüssel konnte geerntet werden, so wie im Jahr zuvor. Dieses Jahr würde ich jedoch gern wieder auf die Sackmethode zurückgreifen. In unserem kleinen Garten ist das einfach platzsparender. Darüber hinaus gabs ein paar wenige Bohnen und Erbsen, das hat sich allerdings so gut wie gar nicht gelohnt.

Zusätzlich zum Gemüse waren auch eine Menge Kräuter im Garten zufinden. Hier hat alles zufriedenstellend getragen. Vorallem über die Basilikumpflanze habe mich gefreut. Normalerweise halten die hier keine 2 Wochen, aber diese hat den ganzen Sommer überlebt und auch eine reiche Ernte eingebracht.

Für die Planung 2014 schließe ich daraus: Obwohl wir aktuell bereits einige Pflänzchen selbst ziehen, werde ich mich nicht nur darauf verlassen, sondern im Mai/Juni wieder ein paar Pflanzen zusätzlich von unserem Pflanzenverkäufer auf dem Markt kaufen. Es soll sowohl das normale als auch das Hochbeet wieder genutzt werden. Das Foliengewächshaus ruht weiterhin im Keller, da wir hier einfach keinen geeigneten Platz dafür finden. Da ich letztens noch einen Jutesack gefunden habe, wird ein Teil der Kartoffeln dieses Jahr auch wieder dort angepflanzt.

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Brot backen gehört mittlerweile schon seit 2 Jahren fest zu meinem Wochenablauf, wenn ich weiß, dass ich am Wochenende zuhause bin. Und obwohl sich ein “Standardbrot” herauskristalisiert hat, probiere ich natürlich weiterhin immer gern neue Rezepte aus.

Schwarzbierroggenbrot

Vor kurzem gab es daher ein Schwarzbierroggenbrot. Ich hab mich beim Backen an das verlinkte Rezept gehalten, habe aber nur die Hälfte der dort angegebenen Menge genommen, daher sieht das Brot auf dem zweiten Bild im Gegensatz zur Bierflasche auch so schmächtig aus ;). Das soll also keine (Schleich-)Werbung für das Bier sein (obwohl es sehr gut zum Brot gepasst hat), ich finde eher den Größenvergleich sehr interessant. Die Menge reicht für uns zwei locker übers Wochenede und auch ein paar Tage darüber hinaus.

Schwarzbierroggenbrot

Das Ergebnis hat sowohl meinem Freund als auch mir sehr gut gefallen. Das wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Brot gebacken habe.

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Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 2014 und hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht. Obwohl das neue Jahr nun schon eine Woche alt ist, möchte ich mit diesem Beitrag zunächst noch mal einen kurzen Rückblick in das Jahr 2013 (Rückblick von 2012 findet ihr hier) wagen. Es ist nicht immer einfach für mich, mich kurz zu halten, aber in Anbetracht meiner monatelangen Abwesenheit vom Blog ist hier im Jahr 2013 gar nicht so viel passiert, als dass ich seitenlang darüber berichten könnte.

Abschlussballkleid kariertes Kleid Calorimetry Filzhausschuhe Adventskranz 2013 Teeadventskalender 2013 Tshirtgarn Ohrringgarage Nähkästchen Sockenbretter aus Pappe Teetassenkerzen Lebkuchen backen Schneiderpuppenfuß bauen

Das Jahr 2013 begann ich noch recht produktiv und motiviert. Ein besonders großes Projekt, welches mich lange begleitet hat, war das Abschlussballkleid meiner Schwester. Obwohl mich das Kleid einige Nerven gekostet hat, konnte ich es doch sehr zufriedenstellend und rechtzeitig fertig nähen und meine Schwester hat sich laut eigener Aussage auch sehr darüber gefreut. Auch habe ich einige kleinere Bastelprojekte in Angriff genommen, wie beispielsweise eine Ohrringgarage oder die Verschönerung eines Nähkästchens. Nach meinem tollen Urlaub in Kalifornien war gegen Mitte des Jahres jedoch ein wenig die Luft raus. Es gab noch einen Designwechsel für den Blog, aber so richtig viel passierte hier danach leider nicht mehr, bis das Weihnachtsgebastel wieder anfing. Allerdings haben es einige Projekte auch gar nicht auf den Blog geschafft. Gerade in Sachen Brot backen habe ich 2013 eine Menge Rezepte ausprobiert, die ich hier allerding nie dokumentiert habe. Leider musste ich darüber hinaus auch noch meinen Sauerteigansatz, der mich nun schon sehr lange begleitet hat, im Dezember entsorgen, da er Schimmel gefangen hatte.

Das Blogjahr 2013 in Zahlen: 13 Projekte, die meisten davon aus der Bastelecke. 22 Beiträge. 3 Monate komplette Blogabstinenz.

Insgesamt war es für den Blog also ein relativ ruhiges Jahr. Auch im Leben neben dem dem Selbermachen hat sich 2013 wenig verändert. Jedoch verspricht das neue Jahr 2014 einige tolle Ereignisse, die wieder mehr Energie für den Blog bringen könnten, sodass es hier zukünftig nicht ganz so still bleibt. Es macht nämlich weiterhin auch Spaß hier zu schreiben und Beiträge für den Blog vorzubereiten. Da meine Blogpläne für 2013 leider nicht ganz so erfolgreich von mir umgesetzt worden sind, wie ich es erhofft hatte, erspare ich mir allerdings so eine Liste für dieses Jahr. Anscheinend erzeugt das Posten hier nicht genug Druck ;) Mein einziges Ziel ist es allgemein wieder mehr von mir hören zu lassen. Dabei kann es aber gut sein, dass neue Inhalte hinzukommen beziehungsweise sich die Blogstrukturen ein wenig ändern. Das Jahr 2014 verspricht also, auf viele Arten spannend zu werden.

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Dieses Jahr standen Lebkuchen ganz oben auf meiner Backliste für die Weihnachtszeit. Das liegt daran, dass ich im letzten Jahr ein sehr leckeres Rezept für Lebkuchen gefunden habe, welches ich heute mit euch teilen möchte. Als Basis habe ich dieses und auch letztes Jahr bereits dieses Rezept von chefkoch.de verwendet. Beim Nachmachen hab ich es ein wenig modifiziert.

Lebkuchen

Meine Zutaten:
250 g Honig
220 g brauner Rohrzucker
85 g Butter
1 Pck. Lebkuchengewürz
Schale von bis zu einer Zitrone
ca. 500 g Mehl
2 EL Kakaopulver
2 Eier
15 g Pottasche (1 Pck.)
2 cl Rum

500g Mehl ist hier ein Richtwert. Je nachdem, welches Mehl verwendet wird, muss noch ein wenig Mehl nachgeschüttet werden. Auch in Bezug auf die Zitronenschale sollte man sich vorher überlegen, wieviel man verwenden möchte. Ich habe dieses Jahr z.B. die Schale einer ganzen Zitrone verwendet und den Geschmack schmeckt man schon sehr raus. Die Lebkuchen schmecken so zwar auch gut, aber beim nächsten Mal werde ich ein wenig Zitronenschale weglassen.
Beim Kneten des Teigs ist eine Küchenmaschine übrigens von großem Vorteil. Im letzten Jahr habe ich das Kneten noch meinem Freund überlassen und der hat zum Teil ganz schön kämpfen müssen mit dem Teig, dieses Jahr hat die Küchenmaschine das Kneten übernommen und sehr gute Arbeit geleistet. Im Rezept steht außerdem, dass man den Lebkuchenteig mindestens eine Nacht ziehen lassen soll, besser jedoch bereits im Oktober ansetzt. Letzteres habe ich bisher nicht geschafft. Im letzten Jahr sowie auch in diesem habe ich den Teig jeweils ca. 2 Wochen ruhen lassen. Das Ergebnis hat mir geschmacklich schon mal sehr gut gefallen, die Lebkuchen sind auch sehr gut im Ofen aufgegangen. Vielleicht schaffe ich es im nächsten Jahr, den Teig ein wenig länger ruhen zu lassen, um das Ganze zu vergleichen.

Lebkuchen: Eichhörnchen vs. Igel

In Bezug auf die Backzeit steht im Rezept “etwa 20 Minuten bei 180 – 200°”. Ich habe beim Backen ein bisschen rumprobiert, da mit dieser Einstellung und Backdauer mein erstes Blech etwas zu knusprig geworden ist. Am besten sind die Lebkuchen bei 175° Ober-/Unterhitze geworden, die ca. 10-12 Minuten im Ofen waren. Wenn man sie rausnimmt, sind sie noch ein wenig weich, da muss man aufpassen, dass man sie nicht zerknittert (siehe die Falten des Igels auf dem Foto). In Bezug auf die Ausstechförmchen sind natürlich hierbei keine Grenzen gesetzt. Ich habe wild drauf losgestochen und auch alle nicht-weihnachtlichen Ausstechförmchen genutzt.

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